Feb 26 2010

PONG

Chris

YEAH


Feb 18 2010

Deus Ex Soundtrack als Download

Chris


Um dem theatralischen Artikel von eben mal etwas entgegenzusetzen, hab' ich ein echtes Sprawlmusik-Perlchen rausgekramt. Nämlich den phänomenalen Soundtrack zu einem der phänomenalsten Games der Videospielgeschichte, überhaupt: Deus Ex (2). Ich hab's geliebt und freue mich wie jeck auf Teil 3 (Infos). Perfekte Musik für den nächsten Run. Oder auch für den nächsten "Kommt, wir hauen alle Sicherheitskameras der Stadt kaputt"-Flashmob.

Ganz wie ihr wollt.


Jan 29 2010

Spieltipp: A Boy and his Blob (und so)

Chris


Wenn ich denn mal Zeit habe, dann zocke ich aktuell diese drei Games. New Mario Bros, Mass Effect 2 und: A Boy and his Blob. Und soll ich euch mal verraten, was mir am meisten Spaß macht: Der Junge mit dem Blob, nämlich.

Mal ehrlich: Ich glaube ich schreibe kein Mass Effect 2 - Review. Warum soll ich etwas über einen 0815-Shooter mit RPG-Elementen schreiben? Nach den ersten Stunden bin ich enttäuscht nicht wirklich begeistert. Ich brauche nämlich in jedem (so-called) RPG ganz dringend die folgende Prozedur:  Ich will eine Aufgabe bekommen, dann in ein Dungeon/Level abtauchen, dort alles niedermachen, die Belohnung kassieren, mein Alter-Ego  hochleveln und wieder zurück in's Dungeon spazieren. Meine Belohungsglücksrezeptorenteile (wie heißen die Dinger nochmal?) werden nämlich leider in keinster Weise von Mass Effect 2 angesprochen. – Trotzdem werde ich es zu Ende zocken. Die Story ist cineastisch inszeniert und Aliensex geht eh immer.

New Mario Bros: Dazu muss ich doch nichts sagen, oder? Steht halt Mario drauf. Ein tolles Game; zwar nix neues; trotzdem fühlt es sich neu an. Am liebsten zock' ich's zu zweit; mit zwei Yoshi's durch die Levels jumpen, das macht schon verdammt viel Laune.

A Boy and his Blob: Keine High-End-Grafik, kein revolutionäres Gameplay, eine durchwachsene Story und  der Sound ist auch nur nett bis okay. Dafür gibt's aber was, was es in den wenigsten neuzeitlichen UnGames zu erleben und erfühlen gibt: Liebe! Liebe für's Detail, Liebe für's rumexperimentieren, Liebe für den Blob. Umarmen kann man den nämlich auch, den Blob. – Und das ist total süß.

…denkt doch was ihr wollt; ich mag meinen Blob und das Spiel lieber, als den Commander und Yoshi zusammen. -Okay, fast.

…das Spiel ist übrigens ein Remake des Games: David Crane’s A Boy and His Blob: Trouble on Blobolonia. Ist von 1989; ich hab's nie gespielt, also fragt mich bloß nix dazu. Hier noch ein Trailer zum Blob, und dann sach' ich mal Schüss:

Schüss.


Jan 15 2010

Mass Effect: Story-Interview

Chris

Im Jahr vor der Veröffentlichung von Mass Effect, habe ich etwa 20 Artikel zu dem Game hier rausgeballert und das Game in etlichen weiteren Postings erwähnt. Dazu schrieb ich dann noch ein Review zu Mass Effect und habe mittleweile ganze Wochen im Mass Effect-Universum verbracht. Und warum das alles? Weil es das verdammt fuckin' großartigste RPG aller Zeiten ist Weil ich keine Seite im Web kannte, die mir all' das, was ich über den Commander wissen musste, auf einen Schlag servieren konnte. 

Dann kam bei die selbst auferlegte Lower-Blogging-Phase, die bis heute andauert; in der ich maximal fünf Artikel pro Woche raushaue. Und: Marco! Marco ist – neben mir -, der wohl größte lebende bloggende Mass Effect-Nerd, den ich kenne. Bei Marco gibt's so gut wie alles, was man zu Mass Effect 2 wissen muss. Echt jetzt. Daher überreiche ich nun feierlich das Mass Effect 2-Power-Blogger-Zepter an den Herrn von Mindsdelight.de, verweise auf die Jungs von Demonews.de, die gerade heute wieder richtig viel Commander-Content im Programm haben, lege mich dann wieder hin und freue mich auf Ende Januar: Dann nehme ich nämlich endlich wieder meine düstere Commanderin aus dem Kyrotank und werde weitere unschuldige Welten unterjochen.

Danach schreibe ich dann einen Reisebreicht drüber. Und fange von vorne an. Bis dahin wisst ihr ja jetzt, wo man hin muss, wenn man Aliensex und Raumschiffe sehen will.

…ah, das Video ist ganz ganz neu. Ich mag' das so, weil es "die Epik" ganz gut transportiert. Star Wars like, wenn man mich fragt.


Nov 30 2009

fxEVo

Chris


Die Bilder von fxEVo sind ein passender Start in die Woche: erfrischend düster deprimierend, aber mit positiver Ausstrahlung. Irgendwie so. Außerdem hat der Kerl ein einmaliges Profilbild in seinem devArt-Account, hört merkwürdige Musik und guckt tolle Filme.

Also,ey.


Okt 22 2009

Spieltisch

Chris

Hach, da bin ich ja wie zweigeteilt.  Es ist ja nicht so, als das ich jetzt täglich Brettspiele spielen würde. Oder Karten. Aber bei Karten waren mir die zum anfassen irgendwie immer etwas lieber, als das Pokern mit dem Bildschirm. Klar, von Surface und anderem KlimBim bin ich schon sehr angetan.  Und eigentlich gibt es auch gar kein "Aber". Ich glaube, ich hatte gerade nur mal wieder Lust, ein abendfüllendes Brettspiel zu spielen. Bis ich mir zu Weihnachten einen Surface-Tisch kaufe.

2037. Oder so.

Schick, jedenfalls. Hier mit Dungeons & Dragons drauf:


Okt 12 2009

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Ich will Killer spielen!

Chris

Mein Standpunkt zum Thema "Gewalt in Videospielen"? Biddesehr: Blut, Körperteile, Granatsplitter, Gewalt und purer Hass! All’ das will ich wie jeck durch Videospiele fliegen sehen. Aber natürlich nicht nur das (obwohl,…). Gerne auch mal eine zerraspelte Alienrasse. Oder auch ein paar kopf -und seelenlose Untote, die sich zuckend über den Screen bewegen. Immer her damit. (Aber am allerliebsten spiele ich ja sowieso sowas wie das hier;) 

Im Ernst: Ich will selbst bestimmen was ich spiele. Bevormundet werde ich schon in so unendlich vielen Lebensbereichen, dass es fast nicht mehr auszuhalten ist. Papa-Deckel-Drauf-Staat hat immer das passende Gesetz am Start. Der kennt da nix; der alte Hund.

Jedenfalls bin ich (ehrlich jetzt) eher der Adventure/RPG-Typus; hab’ ich mehr von, als Köppe zu zerballern. WENN ich aber Köpfe zerballern will, dann will ich mir das nicht verbieten lassen. Von nix und niemanden. Und da uns jetzt diese ominöse C-Partei beherrscht (mit-)regiert, dachte ich mir: Was tun? 

Und Voila: Ich schrieb in den letzten Tagen an 25 Politiker meiner Wahl; machte meinen Standpunkt klar ("Wehe du bevormundest mich; ich hab’ schon Seepferdchen!") und fühlte mich kurzzeitig besser.

Die Jungs und Mädels der ESL (Electronic Sports League) haben da nämlich ein wunderbares "Kontaktiere deinen Killerspiel-Verbieter-Politiker"-Formular. Geht echt flott. In Windeseile hat man dann einige sogenannte Volksvertreter angeschrieben, und seiner Stimme Ausdruck verliehen.

Ich find’s gut; und zur Anarchie nach meinem Geschmack isses ja dann auch nur noch ein Katzensprung.

Fast.



Sep 21 2009

Passage!

Chris

Passage! Prädikat: Hyperwertvoll! Unbedingt anzocken! Nicht weil die Grafik der neue Crytek-Killer ist. Ist sie nämlich nicht. Nicht weil das Gameplay einfach von der Hand geht. Geht es nämlich nicht. Nicht weil das Storytelling Oscar-verdächtig ist. Ist es nämlich auch nicht. Was Passage aber ist: Einmalig.

Ich hole mal gerade etwas aus. In einem der vielen Bücher des Carlos Castaneda fällt irgendwo irgendein Satz, der irgendwie ungefähr in etwa diese Message übertragen soll: Links bei dir auf der Schulter, da sitzt immer irgendwo dein eigener Tod. Und der lauert; wartet nur darauf; bis er dann endlich zuschlagen kann. Für apokalyptischen Durschnittshumanoiden liegt dann der Schluss nahe, möglichst oft über die rechte Schulter zu schauen. Da wo er nicht sitzt; man könnte ja mal in ein echt voll tiefsinniges Gespräch mit dem Gevatter in schwarz  abrutschen. Und da wir alle unsterblich sind, hört man (zumindest ich) eher selten etwas von solch’ schwergängigen Themen. Wenn jemand stirbt, dann wird man es schon merken.

Was hat das alles nun mit "Passage" zu tun?

Ich hole noch weiter aus: Die Message des Herrn Castaneda lässt sich sehr gut mit diesem Wiki-Artikel verknüpfen: Memento mori. Ein kleiner Auszug aus dem Artikel:

Der Ausdruck Memento mori stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich „Gedenke zu sterben“. Memento mori ist ein Mahnruf, der bereits in der Antike gebräuchlich war. 

weiter:

Hinter einem siegreichen Feldherrn im alten Rom, dem ein Triumphzug gewährt worden war, stand ein Sklave, hielt ihm einen Lorbeerkranz oder die Jupiter-Tempel-Krone über den Kopf und mahnte den Triumphator ununterbrochen mit den Worten:

Memento mori! (Bedenke, dass du sterben musst!)

Memento te hominem esse! (Bedenke, dass du ein Mensch bist!)

Respice post te, hominem te esse memento! (Sieh dich um; denke daran, dass auch du nur ein Mensch bist!)

Und hier schließt sich der Kreis: Der Entwickler, der wundersame Jason Rohrer, sieht sein Spiel als ein (na?) Memento mori-Game. Als vor zwei Jahren ein enger Freund von Jason starb, schrieb er (nach langwierigem Denkprozess, wie ich annehme) das Spiel Passage. Nun hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man spielt das Trip-Spiel sofort, oder aber man liest Jason’s Definition von Passage zuerst, und zockt es dann. Ich empfehle die erste Variante. Anschließend (oder währenddessen) verknüpft man dann sein eigenes Spielerlebnis mit meinen dramatisch hinausgetippten Zeilen oberhalb.

Oder man lässt es und geht kalt duschen. Was weiß ich was.

Viel mehr wollt’ ich auch gar nich’ sagen. Nur noch das hier: Wenn man’s spielt, dann in Ruhe! (Auch wegen den grandiosen Musik!)