Eisbrecher

Literaturwochen: Ein wunderbarer Buchtrailer zum ‚ Wonderbook‘ (und so)

Dieser Trailer hat mich dazu veranlasst, endlich mal einen neuen Versuch zu starten ein cyberpunk-postapokalyptisches Liebesdrama zu schreiben. Na, sagen wir lieber 'ne Liebesromanze, Drama ham' wir ja genug. Glaube ich. Wie auch immer; der Trailer ist 'ne Granate. Der illustriert an Hand eines Fisches bzw. anhand mehrere Fisch-Maschinen  bzw. anhand mehrerer Fisch-Story-Maschinen wie man Prolog, Storytelling, Plot, Charakterausarbeitung, etc unter einen Hut bekommt (um nicht nach über 100 Seiten den ganzen Scheiss wieder wutentbrannt in die Tonne kloppen zu müssen;) Mich hat der Trailer so angefixt das ich a) endlich wieder das Schreiben angefangen habe und b) mir das Wonderbook – The Illustrated Guide to Creating Imaginative Fiction bei Amazon bestellt habe (hier isses). – Wenn das Buch hält was es verspricht – ich mich endlich mal ranhalte und mich nicht wieder verhaspele und nur noch Schrott schreibe -,  gibt es im Januar Kapitel 1 des Romans mit dem Arbeitstitel EisbrecherHier ein erster Auszug, ein Einblick in das ungefähre Setting:

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Jen und er hatten zu dieser Zeit – es müssen die 2220er gewesen sein – die Utopie mit vielen Terranern geteilt: Nur weg von hier; soweit weg wie nur irgendwie möglich. Solange es überhaupt noch möglich war. Der UNCO-Ressource-Counter – ein Zeitersatz für die auf der Erdoberfläche Zurückgelassenen – zählte unaufhörlich und mit grimmiger Gelassenheit die Anzahl der noch durchführbaren Raumflüge hinunter. Schätzung bewegten sich damals zwischen 400 und 500 möglichen Starts. Heute wusste man: In den nächsten drei Jahren werden sich sechs weitere Schiffe erheben, anschließend wird jenes selbstgewählte Exil der Aufgestiegenen ein endgültiges sein. 

Wecken, dachte er,  ich muss sie aufwecken. Sie – Jens Körper – lag seit zwei Wochen in Kryostase. Hinter meterhohen Mauern der ChinZeh Corp. Zur Konservierung, für abschließende Ermittlungen, sagten ihm die Behörden auf Nachfrage. Für eine traditionelle Verabschiedung war keine Zeit gewesen; die geplante Reiswein-Orgie wurde urplötzlich und buchstäblich auf Eis gelegt. Er vermisste sie sehr. 

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Gut? Doof? Langweilig? Mehr Roboterliebe? (kommt auch noch, is' doch klar? ;)