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AADRL Spyropoulos Design Lab

In London gibt's das AADRL Spyropoulos Design Lab. Ist ein Lehrgang: The DRL at Architectural Association is a 16-month post-professional design programme leading to a master’s of Architecture and Urbanism degree. Steht auf Facebook. Da geht' ab. Kein Peil was genau, aber die GIF's sind prima: 

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Und kümmerliche Roboter gibt es auch:

For over a decade, the DRL has been organised as an open-source design studio dedicated to a systematic exploration of new design tools, systems and discourses, targeting design innovations in architecture and urbanism.

Die Erforschen da vom intelligenten Material bis zur Super-K.I. so ziemlich alles, glaub' ich.

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Big Dog hat Nachwuchs: Spot

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Mist. Ich wollte eigentlich nie wieder über den Big Dog schreiben. Weil er aus transhumanistischer Sicht den Aspekt Angst zu sehr fördert; das Thema Uncanny Valley haben wir auch längst durch; der muss weg, das hatte ich 2012 beschlossen. Und mich daran gehalten. Jetzt kann ich aber nicht anders. Das Ungetüm hat Nachwuchs: Spot ist da: 

Spot is a four-legged robot designed for indoor and outdoor operation. It is electrically powered and hydraulically actuated. Spot has a sensor head that helps it navigate and negotiate rough terrain. Spot weighs about 160 lbs.

Hach, wie toll der doch Menschen in Not erschießen könnte.

(vor fünf Jahren hätte ich den einfach nur geil gefunden. Heute macht er mir… Sorgen. Das Alter? Oder weil der zu Google gehört? Beides?) 

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arte-Dokus: Städte der Zukunft

Unbenannt

Voll prima: arte hat dieses Woche unter der Sub-Domain future.arte.tv diese drei Dokus am Start (und Sorry wenn ich das einfach alles rüberkopiere, arte. Ihr bekommt ja auch einen Link von mir ;)

VON NULL AUF ZUKUNFT

Überall auf der Welt entstehen – quasi aus dem Nichts – neue, futuristische Städte. Als Antwort auf die Energiekrise und angesichts der explosionsartigen Urbanisierung wachsen in Südkorea, China, Saudi-Arabien, Abu Dhabi und auch in Russland heute hypermoderne Metropolen in den Himmel: Prototypen urbaner Lebensräume, voll vernetzt und ökologisch ausgerichtet. Die Konzepte nähren die Hoffnung auf eine nachhaltigere Zukunft, aber sie schüren auch die Angst vor der totalen Überwachung.

SMART CITIES

Immer mehr Menschen ziehen in urbane Ballungsräume. Wie sollen die Megastädte die stetig wachsende Bevölkerung aufnehmen? Historisch gewachsene Metropolen wie London, Paris oder Shanghai setzen bereits heute auf neue Technologien und Algorithmen, um die wachsenden Verkehrs- und Menschenströme zu steuern, unsere Schritte zu lenken oder die Energienetzwerke zu optimieren. Die urbanen Technologien versprechen uns hyper-rationale, hundertprozentig nachhaltige und absolut sichere, intelligente Städte. Aber sind all diese digitalen Informationen nicht auch ein Mittel, das urbane Leben bis ins kleinste Detail zu kontrollieren?

DIE URBANE FARM

Zum ersten Mal in der Geschichte lebt gut die Hälfte der Weltbevölkerung in der Stadt. In 50 Jahren sollen es sogar 70 Prozent der Menschheit sein. Die Städte werden dann sieben Milliarden Menschen ernähren müssen – eine immense Herausforderung. Um den Ressourcenverbrauch zu verringern, setzen die Städteplaner verstärkt auf die urbane Landwirtschaft. In den Gewächshäusern und Laboratorien der Welt wird nach Möglichkeiten gesucht, große Mengen nachhaltig, zu jeder Jahreszeit und vor allem auf engstem Raum zu produzieren. Dabei findet das Konzept des Vertical Farming – des senkrechten Anbaus – immer mehr Zuspruch. Wird die urbane Farm in Zukunft vertikal sein? Werden Agrartürme die Ernährung der Städte gewährleisten?

Dazu gibt es auf der eben erwähnten Seite noch weitere Infos und ein nettes Mini-Game zum Thema Vertical Farming. Vor zwei oder drei Jahren hätte ich jetzt geschrieben: Supergeile Technik das alles, ich habe die Dokus zwar nicht gesehen, aber supergeil, auf jeden, so Etagen-Schweine erlösen uns vor dem Welthunger! Sowas in der Art (dazu muss man sich nur mal meine euphorisch-utopischen Sprawl-Artikel durchlesen).

Heute so: Ich bin skeptisch ob Etagen-Schweine überhaupt (noch) Sinn ergeben und muss mir die Dokus erstmal ansehen, um irgendwas adäquates dazu sagen zu können. Klingt aber spannend, jedes Thema hat seinen Reiz und ich fang dann jetzt mal an. 

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Humans Need Not Apply

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Roboter-Journalismus, philosophisch-problematische Selfdriving-Cars, Wunderheiler-Bots (die erstmal nur besser sein müssen, als jeder menschliche Arzt – genau wie die Ki.I-Autos), und die Musik im Video hat auch eine K.I. geschrieben. Die macht sowas wohl ständig. Drin ist auch: Ökonomie gewinnt immer. Wachstum. Roboter, die Roboter bauen die… blah.  Über diesen Ökonomie-Win reden wir aber noch mal. – Wozu das Video ganz wunderbar taugt: Es entlarvt stichhaltig und direkt den Mythos der Vollbeschäftigung und entlarvt das böse Wort arbeitslos als eine Sache, die unter jedwedem Blickwinkel – immer und überall – was tolles bedeuten sollte. – Ich hab's eh geahnt. 

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Huxley feat. Ghost in the Shell- Widescreen-Wallpaper

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Mal was anderes: Hier ein Wallpaper in 2560×1080. Das Mashup ist von mir (also die Brave New World-Typen plus das Ghost in the Shell-Zitat). Ich hab' so nen neuen Widescreen, der ist total geil (Elite, Elite; und Skyrim erst ♥), nur anständige Wallpaper muss man sich auch dafür nach wie vor selber bauen. Die Brave New World-Künstlerin (supergeil!) nennt sich qbark und hier ist ihre Galerie. Die Erlaubnis zum Wallpapern habe ich.

Ich dachte gerade, sowas kann ich doch eigentlich auch mal mit meinem Kumpel hier machen, der kann nämlich auch echt was; und weil ich so lecker kochen kann und so weiter… Mal 'ne Dystopia-Wall-Serie oder so? 

 

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Doku: ‚Maschinenträume‘ von Peter Krieg

…bin bei Minute 40. Dieser 80er-Look und die – aus heutiger Sicht – teilweise naiv klingenden Ideen sind einfach nur toll.

Über die Doku:

In einer alten Maschinenhalle liegt in einem Metallbett ein Mann, der durch Kabel mit den ihn umstehenden Videomonitoren verbunden ist. Auf den Bildschirmen erscheinen dokumentarische Bilder von heute, historische Aufnahmen aus der Entwicklungsgeschichte der Technik, Szenen aus Science-Fiction-Filmen, Wochenschaumaterialien und andere Anschauungsbeispiele. Der Mann hört Stimmen aus zurückliegenden Zeiten, von Robotern und Maschinen. Der Film untersucht das weitgehend undefiniert gelassene, mythologisierte Bild der Technik. Von den Schöpfungsmythen bis zur künstlichen Intelligenz, den Automaten des Jacquet Droz bis zu den Robotern großer Automobilfirmen: Am Beispiel der Maschinen in Menschengestalt folgt die Erzählung den mythologischen Spuren der Maschine. Es ist zugleich eine Geschichte der Übertragung menschlicher, insbesondere männlicher Phantasien in diese Maschine. (von hier)

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Filmtipp: CITIZENFOUR

Unbenannt

Am WE waren Max und seine Dame und ich im kleinsten Kino Kölns (Filmpalette). Die Snowden-Doku CITIZENFOUR ansehen. Ich bediene mich mal eben beim Max…

CITIZENFOUR zeigt in beeindruckender Weise auf, wie Ed, Laura, Glenn und Ewan in einem Hotel in Hong Kong im Laufe einer Woche daran arbeiteten, unsere Welt für immer zu verändern.

..und sage auch: Ansehen! Unbedingt! Die Feueralarm-Szene ist zu gleichen Teilen spannender Thriller wie bittere Realität. Die Welt erscheint nach dem Film noch undurchsichtiger und wenn dann alles bald noch mal gut ausgeht, wird Snowden der Held des 21. Jahrhunderts sein.

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Cybathlon 2016

Oscar-Pistorius-2012

Berufskrankheit vorne weg: Von einem Marketing-Fail spricht man, wenn man auf einem YouTube-Kanal mit 26 Abonnenten einen Trailer zu einem Event einstellt, der die Ansage mehr als 1 Mio. TV-Zuschauer beinhaltet. Suchen die vielleicht noch Kommunikations-Leute mit Plan?

…und weil ich heute so schön und klug und scheisse sein kann: Die erste Cyborg-Olympiade! Vor 2020. Ich hab' es ja gesagt! Und lese gerade, dass ich den Cybathlon 2016 ja auch schon mal erwähnt hatte. Mist. Nun gut. Hier dann eben das erste Bewegtbild zur Olympiade, die in 30 Jahren die echte derzeitige ersetzten wird. Nach dem Klick auch noch viele spannende Infos zu den Athleten, den Disziplinen und den Regularien. Cyborgs. Zukunft. Spannend.

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