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Overlay-Terrorismus

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…sah das Overlay – was jetzt hier bei jedem ersten Besuch des Blogs erscheint – eben beim René und hier gibt es das nun auch. Weil es geht, weil ich eh bald in Urlaub bin, und das Teil euch – und den neuen Besuchern – dann so richtig schön auf den Keks gehen wird. 

René hat in seinem Artikel 1 Jahr Snowdenleaks: Deine Mudder und die NSA eine grandiose Textpassage am Start:

Dieses Blogposting mit seinen genau 705 Worten triggert in circa einer Stunde ein viertellaues Signal bei einem BND-Praktikant, der es in der Datenbank unter „harmlos, aber beobachten“ einsortiert. Viel schlimmer aber: Dieses Blogposting wird Teil des Noise-Filters der Geheimdienste im Krieg gegen den Terror, dem diffusen Daueralarmzustand der Weltpolitik. Dieses Blogposting wird damit zu einem kleinen Atom im digitalen Waffenarsenal der Terrorkrieger. Gefragt hat mich keiner und ich hätte dem ganz sicher nicht meine Zustimmung gegeben. Ich will kein Waffenteil sein, auch kein ganz kleiner. Und es tastet meine Menschenwürde an, wenn die Sicherheitsfanatiker es dennoch tun: „We kill people based on Metadata“. Aber all das ist egal, weil: Deine Mudder hat nichts zu verbergen und liked heftigen Scheiß auf Facebook mit knuffigen Hasen und guck mal wie süß die Kinder mit den großen Augen awww. Alles nich’ so schlimm, is’ doch nur Internet.

Jop. Zug nach Brüssel und so. 

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eifelgarten.wordpress.com

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eifelgarten.wordpress.com -> War klar, dass da was kommt, ne? Ich bin so vorhersehbar. Blog Nummer… ach, ich las es mal, das mit dem Zählen. In der Sidebar des Blogs steht: 

2012 kaufte ich ein Stück Eifeler Wald, welches (langfristig) zu einem (Selbstversorger-) Garten werden soll. Hier wird der Fortschritt dokumentiert und ab und zu gibt es andere inspirierende Dinge zum Thema.

Wisster bescheid ;) 

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American Blogger. WTF?

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WTF. Ich lache hart. A movement that could change the world. Ich lache noch mal. Wie die aussehen. Was habe ich – und meine Kumpanen und Kumpaninnen – wohl mit denen gemein? Weiß es wer? Dann ab in die Kommentare damit. Da gibt es seit dem neuen WordPress-Update nun auch einen tollen Spam-Schutz. Den selbst ihr knacken könnt ;) Pro-Like. Wir werden alle reich. Und sterben müssen wir auch noch. Jesses. 

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Blogparade: Internetutopie

internetoptimismus

Vom Blog der Karlshochschule ausgehend läuft derzeit eine Blogparade, an der ich mich gerne beteiligen möchte. Blogger und Dozent Patrick fragt:

Ist das Internet wirklich kaputt? Versinken wir in einer einzigen Big-Data-Dystopie, also einer Infrastruktur zur gegenseitigen Überwachung und zur massiven Kontrolle der Bürger und Konsumenten? 

Es gibt schon viele tolle Beiträge dazu, hier ist eine Übersicht zu finden, einige Antworten stecken drin; eine endgültige aber nicht, die Zukunft wird's uns allen zeigen. Und in dieser liegt der Schlüssel. 

Gleich­wohl​ ich hier im Blog oft über Dystopien philosophiere, ist auch mir der utopisch-optimistische Aspekt des neuen sozialen Internets nicht entgangen. Beispielhaft dafür, dass Big-Data eben nicht gleich Datenapokalypse sein muss, oder wir vielleicht doch nicht an den Machschaft einiger weniger völlig aus der Kontrolle geratener Algorithmen zu Grunde gehen werden, ist das von den Vereinten Nationen 2009 gegründete Global Pulse -Projekt. Hier ein Erklärbär-Video dazu: 

Ein Recorded Future, für eine bessere Welt, wenn man so will:

Die Initiative versucht mit Big Data Reaktionen auf politische Entscheidungen in Echtzeit zu verfolgen und Informationen über das menschliche Wohlsein sowie seine Anfälligkeit gegenüber Gefahren darzustellen. Diese Informationen werden u. a. politischen Entscheidungsträgern zur Verfügung gestellt um Menschen vor Paniken und Epidemien zu bewahren

Ich möchte gar nicht zu sehr auf den philosophischen Aspekt, oder meine persönliche Utopie eines optimistischeren Internets eingehen (das wird in den oben erwähnten Beiträgen teilweise schon ausführlich getan, und die machen das dann auch viel besser, als ich es je könnte), lieber mal was vorzeigen, was mich hoffen lässt, dass Big Data – und all die kleinen damit einhergehenden dystopisch-boshaften Features, die uns die künftige Web 3.0 Welt bescheren wird – auch mal für was echt gutes zu gebrauchen sind. So im Sinne der Menschen und des Weltfriedens und sowas alles.

Ein tolles Tool der oben erwähnten Global Pulse-Initiative ist dieses hier: Post-2015. Guckt, was es kann:

The globe spins to show the 20 countries that have proportionately talked the most about the highlighted Post-2015 topic on Twitter from August 2012 to now.​

 

Unbenannt

 

Ich sage es mal so: Selbst für den weltverschwörerischsten Vereinten Nationen-Hater, sollte klar sein: Das sind Daten, die man in der Tat zum Zwecke eine besseren, optimistischeren (Internet-)Welt heranziehen kann. Ich gebe zu: Ein gewißer Grundoptimismus gehört schon dazu, sich vorzustellen, dass da irgendwo auf unserem kapitalistisch geprägten Planeten ein netter Mensch sitzt, der nicht weiß wohin mit seiner Knete, und das Tool zu Rate zieht, um in Mali für eine bessere Gesundheitsversorgung zu sorgen. Aber schön ist der Gedanke ja schon, ne? 

Gegensätzlich zum loboistischen Rumgenöhle in der FAZ zum Thema Die digitale Kränkung des Menschen habe ich diese Kränkung bereits 2010 erfahren und als ebensolche begriffen. Die Jahre 2011, 2012 gaben mir Hoffnung: Assange, Wikileaks, die Piraten, Occupy, Anti-Acta, Anonymus, der (verlängerte) arabische Frühling,… alles und jeder (öhm) bewegte sich, es rumorte, und ich dachte tatsächlich: Was die Hippies nicht packten, das packen wir jetzt! Mein demostärkstes Jahr war 2012, glaube ich. Und dann kam Snowden. Der für mich nicht alles änderte und mich bis heute auch kaum überrascht hat, sondern eher mein hintergründiges Entsetzen​ an die Oberfläche beförderte. 2013 war dann das Jahr der Resignation​. Das hat jetzt ein Ende. 2014 geht's wieder nach vorne. 

Wenn ihr also neben dem Entscheidungs-Menschen mit viel Geld sitzt, der nicht weiß wohin mit seiner Kohle: Zeigt dem mal die Blogparade und / oder das Tool weiter oben, vielleicht fällt ihm dann doch noch was ein. 

Social Media und Big Data in Kombination haben durchaus – und immernoch (!) – das Potential die Welt zu verändern. – Und DAS wär' doch echt mal nicht die allerschlechteste Idee. 

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Gametipp / Gastbloggen: Spiel den Monty Python-Fuß!

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Einige DokBlog-Leser kennen den Choooo vielleicht hier aus den Kommentaren. Choooo bloggt unter brainm0sh.de über recht ähnlichen Kram wie ich hier; wir machen die nächsten Tage mal so einige X-Postings/Gastbeiträge, er hier, ich da. Mein Gejammer hier kann ich ja keinem/keiner mehr zumuten. Den Artikel über das Monty Python-Fuß-Game habe ich eben bei Choooo verbloggt, er selber wird hier die Tage mal aufschlagen.

Seid also nett zu ihm und sowas alles ♥

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starboundering.tumblr.com

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Ich hab' ja aktuell Zeit für gar nix, aber die nehme ich mir dann extra raus. Für mindestens 10 Minuten Starbounden am Tag. Das ist wie Zen-Meditation. Nur bunter und mit kuscheligen Aliens ♥ Ich denk', ich fange die Tage mal 'nen neuen Charakter an; ich dachte da an einen pazifistisch-veganen Floraner, der ganz geil gärtnern kann und mit Musik sein Geld verdient. – Die geschlachteten Aliens als auch die unterjochten Planeten dokumentiere ich (bzw. wir) dann ab sofort unter: starboundering.tumblr.com

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Arbeit, Struktur, und….

Ich habe seit dem Wochenende das komplette Blog von Wolfgang Herrndorf gelesen. Alles. Jede Zeile, jede Eintrag; viele(s) davon mehrfach. Da der Autor und Blogger Herrndorf selbst nicht allzuviel mit dem Begriff Pietät anzufangen weiß….wusste… möchte auch ich mich nicht allzulange um pietätvolle Formulierungen bemühen: Das was Herrndorf ​da reingetippt hat, hat mich zutiefst bewegt. Er dokumentiert den Verlauf seiner tödlichen Krankheit, schreibt über den Alltag zwischen Freunden, Fußball, Klappse, Klink, Schreiben, Lesen und Natur. Er verteilt nebenbei noch tolle Filmtipps und schwadroniert über weltliterarische Texte, von denen ich nicht mal wusste, dass es sie gibt.  

Herrndorf  war ein atheistisch-humorvolles Arschloch und wir hätten uns blendend verstanden. Davon bin ich überzeugt. Zu Schade, dass ich ihn nie treffen werde. 

Die Eleganz seiner Worte; die pointierten Beschreibungen völliger Hirn/Hilflosigkeit; das Erkunden der eigenen Verrücktheit, diese Ehrlichkeit gegenüber der Nichtigkeit des Seins, dieser Kampf im inneren, im innersten: Ergreifend. Erheiternd. Amüsant. Traurig. Betrüblich. – Ich habe gelacht, geweint, habe pausiert, wie ein Irrer aufgesaugt, verdaut, durchdacht und den ganzen beschissenen Kosmos verdammt.  – Und nun möchte ich mich in einen Kreis auflösen. 

Lest das doch auch mal (wenn ihr einige Stunden Zeit habt), verkehrt kann das gar nicht sein. 

Und zwar am besten von hinten nach vorne, hier geht es los: wolfgang-herrndorf.de/2010/04/daemmerung

Vor der Lektüre des Blogs hätte meine Antwort auf die Frage, ob ich meinen genauen Todeszeitpunkt wissen wollen würde, ganz klar Nein gelautete. Nur sage ich: Ja! Würde ich wissen wollen (und in der Tat bietet die modere Wissenschaft / Medizin ja an, sich schätzen zu lassen. Ob und wie ich das angehen will, werde ich mir in den nächsten Tagen gut überlegen) 

​Ich stecke (nicht nur wegen eines toten Literaten) gerade in so 'ner nichtsnutzigen Schleife fest; deshalb wird es hier bis auf weiteres auch noch recht ruhig bleiben. 

Bis dahin gilt: Nichts. Sinnlos. Nihilismus. Eh alles zu spät.

Und doch ist es so wunderschön, das alles ♥

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Blogbox, Bloglovin und Blog-Connect!?

 

 

 

Nur mal zwischendurch: 

Was sind das hier für Services? Also ich versteh ja schon in etwa was die so in etwa machen, sehe aber keinen Mehrwert, weder für mich, noch für die Blogleser. Vielleicht täusche ich mich aber auch, habe schon wieder keine Ahnung von gar nix, dafür aber auch fast nie Bock auf Vereinsmeierei​. Macht da wer mit, weiß da irgendwer was zu, soll ich auch, oder lese ich doch lieber mein Buch endlich zu Ende und spende Reis an China?

Sagt doch mal, ich kann hier schließlich nicht alles alleine machen! ;)

Bild: Nur so

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