Okt 12 2011

Mein Social Media Setup

Chris


Der liebe Karsten hat drüben bei sich eine echt nette Aktion gestartet: Er will wissen, wie unser Social Media-Setup den so aussieht. Karsten und ich hatten auf unserem Kreta-Trip schon mal kurz darüber philosophiert, wie verschieden denn die Leute so Social Media nutzen. In dem kurzen Gespräch meinte Karsten (wenn ich mich recht entsinne), dass er Twitter schon recht weit oben einsortiert. Und das sagt ein Blogger, dachte ich. Eigentlich ist das aber gar nicht so verwunderlich: So verschieden die Menschen, so verschieden ihre Kanäle und ihr jeweiliger Output. Bunte Welt, farbiges Web, so muss das.

Ich find's absolut faszinierend, zu erfahren, was die Leute so mit dem neuen Web (wtf) anstellen. Und vor allem: Wie sie das tun. 


Aug 8 2011

(ò_ó)

Chris


Word.


Aug 4 2011

Lemmings

Chris

Mir ist es herzlich egal, ob das nun ein Werbeclip für einen weiteren Tablet-Hersteller ist, oder nicht. Denn wenn es so sein sollte, dann hat das Video mit Bravour seine Werbebotschaft verfehlt: Mit uns bist du zwar Lemming, dafür aber einer mit Doppelplus! Oder was sollte mir das jetzt sagen? 

Diese Bewegtbilder zeigen ansatzweise die Punkte auf, die mich in regelmäßigen Abständen nahe an den Rand eines Netz-Kollers führen: Uniformierung durch scheinbare Individualisierung. Massenmarktkompatibilität durch scheinbare Exklusivität. Gleichförmigkeit durch scheinbare Hervorhebung. Ob's nun Google+ ist, oder ein Endgerät: Beides sind Teile eines Kollektivs Namens Internet. Was ja gar nicht mal so falsch oder schlecht sein mag. Für die, die Vermarkten. Für die, die lenken. Denn eine graue und ebene Ansammlung von einzelnen – nur scheinbar individualisierten Objekten (Usern) -, lässt sich ganz sicher viel einfacher handeln, als eine bunte, intelligente, kritische Masse, die – ob anonym oder nicht, dass spielt nicht mal 'ne Rolle in dem Gedankengang – , hinterfragt, kritisch betrachtet und auch mal Nein sagt. Klar, so lassen sich Kennzahlen für Menschen sehr viel eher durchsetzten, rechtfertigen und belegen. Ist alles 'ne Wording-Frage, ist doch logisch. Ich für meinen Teil bin jedenfalls froh, dass ich hier – in diesem persönlichen Stück Internetz – auch mal Dinge sagen kann, die objektiv und aus marketingtechnischer Betrachtung einfach falsch, – oder irrelevant sind. Zum Beispiel sowas wie:

Mein Name ist Doktor Heilemann und ich kann fliegen!

oder auch:

Augen auf! Arschlöcher! 

…ich bin übrigens der Lemming hinten rechts. Vertreten in dreihundertsechsundsiebzig Kreisen und absolut nicht zu übersehen. Und ihr so? 

  • Video entdeckt. Auf. Google. Doppelplus. In Rollinger's-Stream.   


Jun 17 2011

;( aber ♥

Chris


Mir fällt leider keine passendere Betitelung zu diesem Mini-Artikel ein.

…eigentlich wollte ich auch nur eben Bescheid geben, dass auch in den nächsten Tagen die Postingfrequenz hier in Richtung 0 tendieren wird; da ich ab morgen früh (bis inkl. Montag) auf einer Wandertour im Weserbergland (so der Plan) sein werde.

Also: Wünscht mir Glück mit dem Wetter; ich wünsche euch ein tolles Wochenende. 

Und: LIEBT EUCH! ;) ♥♥♥


Mrz 2 2011

Liebe! Romantik! Werbung!

Chris


Mir ist gerade nach Liebe. Und nach Romantik. Aber nach Werbung ist mir so gar nicht; schließlich arbeite ich im Marketing. Jedenfalls hat Dark Roasted Blend aktuell eine tolle Kollektion von Werbeplakaten und Bilder zum Thema Love & Romance am Start. Die Bilder wirken alle so unverschämt unnatürlich, dass sie fast wieder natürlich wirken. Ihr wisst was ich mein'. 

Oder auch nicht.


Feb 3 2011

Monetarisierung II

Chris

Nur mal eben drei Sachen vorweg:

1. Dieses Werbe Hier!-Plakat ist eigentlich nur aus Jux entstanden. Anlass war schlicht, dass ich berufsmäßig ständig mit Werbe Hier!-Seiten zu tun habe, und jedesmal denke: Ich will nix von Eurem Ego lesen, ich will Kennzahlen und gut isses! Deshalb dachte ich mir, das geht auch anders bzw. besser. Da ich nach dem Verbloggen des Angebots direkt eine Werbe-Anfrage bekam, mein SEO-Kollege meinte, dass die Preise okay wären und ich mit den Kennzahlen (PR 5 scheint ja immer noch wichtig zu sein) sicher einige Partner gewinnen könnte, dachte ich mir: Hey, warum eigentlich nicht? (Dazu kamen im letzten halben Jahr immer mal wieder von mir erbrachte Leistungen, bei denen ich mir irgendwann gedacht habe: Alter! Andere kassieren dafür Tausende!)

2. Meine Arbeitskraft gehört nach wie vor zu 100% der Firma sevenload. Nur weil mich zwei Mails erreichten, die dies in Frage stellten (Danke für das Angebot!;)

3. Ich danke Euch allen für die netten Worte via Mail, Twitter, Facebook und in den Kommentaren. Ich freue mich über soviel Interesse und Unterstützung!

Und weil ihr alle so neugierig seid, hier (oben) noch mal ein erster Entwurf zu der geplanten Banner-Vermarktung. Es wird hier weder Layer-Ads, noch Videowerbung (Mit Sound auf Autoplay! Hallo! Geht es noch! Hört ihr mich!?!), noch versteckte Werbung, noch Soundwerbung, noch sonst irgendeine andere nervende Werbeform geben. Oben erkennt man recht gut, was ich anbieten werde.

Zu Punkt 4: Einen Artikel schreibe ich natürlich gerne. Voraussetzungen wären: 1. Das Produkt muss mich mindestens so begeistern, dass ich auch so darüber geschrieben hätte. 2. Der Preis muss stimmen. 3. Eine weitere Option ist das exklusive Bekanntgeben eines neuen Werbepartners. Angenommen ich finde Partner, die gerne ihren Banner hier einbuchen würden (und der Partner kommt aus der Roboterbranche, aus der Eco-Branche, aus der High-Tech-Branche, aus dem Kunstgeschäft…etc.pp). Diesen möglichen Partnern würde ich für Summe xy (sicher nicht unter 150€;) anbieten, ihr Produkt in einem kleinen Artikel zu featuren und Euch vorzustellen.

Da ich beruflich immer für absolute Transparenz zu haben bin (ja ich arbeite im Marketing, wie einige wissen. Und: JA! Auch in dieser Branche plädiere ich für größtmögliche Transparenz zwischen ALLEN Beteiligten), werde ich meine werten Blogleser/Innen zu 100% an ALLEN Prozessen die die Vermarktung dieses Blogs betreffen, teilhaben lassen. Weiteres spukt zwar in meinem Kopf herum: spruchreif ist das aber alles noch nicht. Sobald ich selber weiß, was ich zusätzlich anbieten kann (Social Media Beratung, anyone….hihhi…steinigt mich!), lasse ich es Euch wissen. Ich werde kein Produkt auf den Weg bringen, ohne dass ihr mir sagt: Gut Chris! Oder: Scheisse Chris! Oder auch: Jesses! Chris!

…und mal nebenher gesagt: Social Media-Berater sind auch in meinem Augen meistens echte Lumpen. Aufgrund meiner Erfahrung, die ich in den letzten Jahren in dem Bereich sammeln konnte, wage ich zu behaupten: 80% aller Social-Media Berater kennen NICHT alle Funktionen auf Facebook, wissen NICHT, wie man professionell ein Video seedet, wissen NICHT, wie man eine komplette Social Media -Strategie plant, wissen NICHT, wie man erfolgreiches Community-Building betreibt…wissen NICHT… etc.pp.

Nicht dass ICH unbedingt weiß, wie das alles funktioniert. Etwas MEHR als der übliche verdächtige Social Media-Fritze habe ich aber schon drauf. Das weiß ich. Und ich wäre ja schön blöd, wenn ich diese Leidenschaft / diese Fähigkeiten nicht auch zu kapitalistischen Zwecken nutzen würde.

Die EINZIGE Sorge bei der ganzen Geschichte ist diese: Eben weil es eine Leidenschaft ist, möchte ich diese nicht durch Geld verdienen kaputt machen.

Es wird eine Gratwanderung. Und ihr wandert gefälligst mit mir!

…und schubst mich in die richtige Richtung, sollte das mal nötig sein. DANKE! ;)


Sep 17 2010

Der Kaiser marschiert!

Chris


Gestern habe ich mal die Postings und Artikel rausgehauen, die schon etwas länger auf der To-Do-Liste standen. Heute war es dann endlich mal wieder an der Zeit, den Feedreader zu erleichtern (btw: Da bin ich mal kurz im Wald, komme wieder, und stelle fest: Bloglines macht dicht!? Und nun!?)  Ich habe gerade gefühlte 500 Postings gelesen / überflogen. Und das einzige was mich wirklich fasziniert, dass ist das Vorhaben von Marcus Brown (aka The Kaiser).

Marcus, seines Zeichens Erfinder des Online-Cabaret (das sagt zumindest Patrick; und ich sehe das ganz ähnlich) will nämlich 'nen neuen Job. Und nicht nur irgendeinen, nein, das wär' ja auch lahm; er will für Peter Figge (Cheffe von Jung von Matt; die Werbeklitsche aus Hamburg; die große, die mit den 800 Mitarbeitern und die mit den wirklich fetten Kunden und die mit dem wirklich fetten Jahresumsatz) arbeiten. Soweit so unspannend. Aufregender dagegen ist allerdings der Anreiseweg zum Bewerbungsgespräch: Marcus wird will von München nach Hamburg wandern. Das sind geschätzte 900 Wanderkilometer. Marcus geht davon aus, dass er viele nette Menschen trifft und in einer Woche da sein wird. (Zumindest letzteres ist praktisch unmöglich; das eine oder andere Mittelgebirge versperrt da den Weg; ich denke eher, er wird – wenn er sich ranhält – etwa zwei, drei Wochen brauchen. Wenn er nicht fuscht!) 

Auf seiner Wanderstour ist er aber nicht alleine. Zwei Mitstreiter begleiten ihn auf seinem Weg: Jack the Twitter und Sacrum. Wie man so hört und liest, sind die zwei wohl recht angenehme Zeitgenossen. Da Marcus sich beide Charaktere selbst ausgedacht hat, wird der sicher auch ganz gut mit denen auskommen. Ich verfolge den Gewaltmarsch mal weiter; sollte die Route nahe der Kölner Bucht verlaufen, werde ich vielleicht einen kleinen Unterstützungshike einlegen, um die drei mit etwas Motivationsstudentenfutter und Wasser zu versorgen. 

Ich wünsche einen gute Reise, meine moralische Unterstützung ist Euch sicher; ich zieh' den Hut vor so 'ner geilen Aktion.

Ob er den Job bekommt? - Das interessiert mich weniger; in diesem Falle ist in der Tat die Aktion das Ziel.

Good Luck, Kaiser! 

(I heard you're looking for a good tent? Take the Nordisc Pasch! It's small and light. See a picture here.) 


Mai 20 2009

Hu! Maus!

Chris

Da kannste mal sehen, wie so ‘ne kleine Maus ‘nen gestanden Präsidenten verschrecken kann. Nee, wat schön, ehrlich. Die International Society for Human Rights (Link gesucht! Danke Norman!) hat den Kreativen von ogilvy.com den Auftrag gegeben. Ham’ ‘se gut gemacht, die Jungs und Mädels aus Frankfurt. Oder New York. Oder wo so Leute halt herkommen.

Hu, ‘ne Maus!