Grinsekater

Sogenannter linksgrünversiffter Gutmensch in Teilzeit. Verteidiger des Blödsinns. Hat Kassetten noch mit dem Bleistift zurückgespult. War mal Punker, hört aber "K.I.Z." Steht auf holistisches Denken, mag aber auch Plastikbier. Auf der Strasze weiss man nicht, ob er Salafist oder Nazi ist. Mag veganes Essen. Und Frikadellen. Erscheinungsbild = Masse mal Charakter hoch Zwei Und jetzt noch ein Waffelrezept: Arbeitszeit: ca. 25 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: ca. 180 kcal Die Butter in einen kleinen Topf geben und auf mittlerer Hitze etwas schmelzen lassen. 100 g Zucker dazugeben und unter Rühren aufkochen. Mit der Sahne ablöschen und 10-15 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Anschließend Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Inzwischen das Mehl mit Backpulver, Puddingpulver und einer Prise Salz vermischen. Die Eier und 50 g Zucker mit einem Schneebesen schaumig schlagen. Die leicht karamellisierte Buttersahne hinzugießen und unterrühren. Schließlich die Mehlmischung hinzufügen und so lange kräftig rühren, bis eine glatte Masse entsteht. Dann noch einen Schuss Mineralwasser dazugeben (ungefähr 50 ml). Den Teig in einem heißen Waffeleisen auf hoher Stufe portionsweise ausbacken. Reicht für ca. 10 Waffeln. Tipp: Eventuell kann man auch sehr dünn geschnittene Apfelstreifen hinzugeben.

Dürfen Elfen Nazis küssen?

Saubere historische Recherche trifft auf eine starke Phantasie. Ob da was draus werden kann?

Und ob!

Patrick R. Ullrich hat den zweiten Weltkrieg historisch korrekt beschrieben und sich dabei akribisch an die tatsächlichen Begebenheiten gehalten.

Parallel dazu beschreibt er den Konflikt auch in der mittelalterlich-magischen Welt von Thule, der P. Ullrich auf seine ganz eigene Art Leben einhaucht, indem er geschickt die Geschehnisse in beiden Welten vermischt. Dabei wirds weder trashig, noch lässt es der Autor an Respekt vor diesem schwierigen Thema mangeln. Aktuell schreibt er am zweiten Teil der Reihe.

Ein wirklich gelungenes Crossover.

Geschichten aus der Kleiderkammer…

[Gastbeitrag von Grinsekater]

Von Stephanie du Bois

Momentaufnahme – Aus der Kleiderstube zurück –

Stell Dir mal vor, was Du selbst machen würdest, wenn Du soeben eine Gruppe von fast 20 Männern, verschiedenen Alters, barfuß und nur mit FlipFlops an den Füßen vor Dir stehend und lediglich mit Jogginghose und Shirt bekleidet, mit Klamotten versorgt hättest.

Mit ihnen gemeinsam hättest Du nach Socken und Schuhen gekramt, hättest nach einer passenden und vor allem dicken Jacke für den Winter gesucht und Du hättest ihnen ordentliche Taschen anstatt Aldi-Tüten gegeben, für ihre neuen, warmen Sachen.

Ich kann ihre Sprache nicht sprechen, sie sprechen meine Sprache nicht, mein Englisch ist so schlecht, dass man es vermutlich nur in Stummfilmen gebrauchen könnte. Was tut man also? Man verständigt sich ''mit Händen und Füßen'' und am Ende sind alle zufrieden.

Also stell Dir einfach vor, Du hättest gemacht, was ich noch vor 90 Minuten gemacht habe.

Dann stehst Du ein paar Minuten später, so wie ich, mit einem nassen Lappen bewaffnet an einem riesengroßem Regal und willst gerade anfangen es auszuwischen, weil es ziemlich versifft aussieht und dann kommt da einfach so ein Syrer daher, tippt Dir auf die Schulter, nimmt Dir den Lappen aus der Hand, und sagt: ''Isch machen, du ausruhen!''

Dann kniet er sich doch tatsächlich ganz selbstverständlich hin und beginnt das Regal von unten nach oben zu säubern, damit anschließend neue alte Klamotten hinein sortiert werden können.

Die anderen Männer, die eben noch schauen mussten, dass sie passende Kleidungsstücke für sich finden, schleppen Kartons und Säcke um gemeinsam mit den ''Golden Girls'' und vielen anderen, fleißigen Helfern, das Chaos zu bewältigen, welches noch in der Kleiderstube herrscht.

Ist das nicht klasse?

… In exakt dem Moment hätte ich gern einen – besorgten Bürger neben mir gehabt, der noch gestern gegrölt hat … ''Wer weiß, was da für Zeugs zu uns rein kommt.''
Ob der nicht vor Scham im Erdboden versunken wäre!?

Was da ''zu uns rein kommt'', sind Männer, Frauen und Kinder oder besser gesagt – Menschen – die exakt jetzt unsere Hilfe und Unterstützung brauchen, damit sie vielleicht und irgendwann wieder einen geordneten Alltag erleben können.

So einfach ist das!

Wider die Unschärfe!

[Gastbeitrag von Grinsekater]

Jedes Wort in diesem Text mit Ausnahme derer in eckigen Klammern und jedes Symbol ist mit FORMWELT referenziert. Das bedeutet, dass jedes Wort und jedes Symbol innerhalb eines geschlossenen sprachlichen selbstbezüglichen Systems generiert wurde und zu 100% bedeutungsscharf ist. Die darin zu sehende Formel stellt eine formallogische Abbildung des Zellulären Automaten "Regel 30" dar. Diese Formel wurde ebenfalls mit FORMWELT referenziert. Obwohl Formelsymbole wie auch Wörter dort auf Deutsch, bzw. in algebraischen Zeichen stehen, werden für die Erzeugung der Bedeutung keine Deutsch- und keine Kenntnisse in Boolescher Algebra benötigt. Dies bedeutet "Selbstbezüglichkeit

Die Autoren zeigen dabei außerdem einen anderen Weg, Regel 30 formallogisch abzubilden. Herkömmliche Formeln arbeiten mit Und-Operatoren, das tun Gitta und Ralf nicht. Indem sie Regel 30 mit Oder-Operatoren abbilden, zeigen sie ein neues Verständnis von Regel 30. Meine Nachfrage bei Gitta Peyn ergab, dass sie natürlich diese Formel programmiert und laufen lassen haben, um beweisen zu können, dass es völlig korrekt ist, statt des Und-Operators ein Oder zu verwenden. Wobei das natürlich auch im Kopf durchgespielt werden kann von dem, der es kann.

Wir alle, die wir das Internet benutzen, kennen das: Die Menschen drücken sich unpräzise aus, zuweilen sogar paradox. Was ich sage und meine, muss noch lange nicht beim Gegenüber ankommen. Oft muss ich nachfragen oder zusätzliche Erklärungen liefern. Mehrfach.

Sowas kostet Zeit und Nerven. Ressourcen, die man lieber woanders einsetzt. Doch wie vermeidet man sowas?

Diese Frage stellen sich Ralf und Gitta Peyn seit 20 Jahren. Dabei  herausgekommen ist FORMWELT (c),  ein formal und semantisch selbstgenügsames linguistisches System.

Was ist Formwelt?

FORMWELT liefert eine Sprache, die genauso wie konventionelle Sprache gesprochen wird. Tatsächlich ist es so, dass sie auf der Sprache, die wir jeden Tag sprechen, aufsetzt, und es wächst daran, wie jeder Anwender daran wächst, der damit arbeitet.

FORMWELT ist keine artifiziell konstruierte Hybrid-Sprache, sondern wird in den vorhandenen Sprachen unserer Welt gesprochen, aber die Resultate der Interaktionen, die auf der Grundlage von FORMWELT programmiert werden, sind besser koordiniert, weniger anfällig für Missverständnisse und Versagen, präziser und sehr viel mehr in Übereinstimmung mit den Plänen der Einzelnen, die FORMWELT nutzen, um sie zu realisieren.

Wie arbeitet Formwelt?

Der Kern besteht aus Referenzen, jede Referenz ist eine ziemlich kurze Verbindung von Wörtern: ein Etikett, das auf seinen Referenten verweist, der (in weitesten Teilen) auf anderen Etiketten aufsetzt, die wiederum auf ihre Referenten verweisen. Selbstgenügsamkeit des Kerns bedeutet, dass er nur Wörter verwendet, die selbst wiederum innerhalb des Kerns referenziert sind oder die mit den einfachsten herkömmlichen kognitiven oder praktischen Konzeptualisierungen verstanden werden können.Die Referenzen im Kern von FORMWELT sind als Module organisiert. Jedes Modul beliefert den Anwender mit den Tools, um eine spezifische und absolut grundlegende kognitive oder analytische operative Funktion auszuführen.

Was kann Formwelt?

Kommunikation – dies ist das zentrale Anliegen von FORMWELT, dass es Menschen dabei helfen soll sich selbst zu verstehen, ihre Welt und einander und sie dazu befähigt, effektive Mittel zu entwickeln, um miteinander zu kommunizieren. Indem man FORMWELT anwendet, wird die Menge von Missverständnissen und Versagen, die sonst durch vage Sprache und leere Worthülsen verursacht werden, drastisch reduziert. Die Menschen erhalten einen direkteren Zugang zu ihren eigenen Ideen und zu den Ideen anderer, und so können sie ihre Interaktionen sehr viel zuversichtlicher koordinieren.

Translation – Eine andere Anwendung findet sich in der Übersetzung: Da FORMWELT stark formalisiert ist, können Etiketten fast wie variable Namen in Programmen ausgetauscht werden, die Struktur ihrer Bedeutung bleibt davon unberührt. Diesen Vorteil nutzend, wird es richtig leicht, Referenzsysteme, die auf FORMWELT basieren, von einer natürlichen Sprache in eine andere zu übersetzen, bzw. sie einfach auszutauschen. Auf diese Weise können Menschen miteinander arbeiten, obwohl sie in unterschiedlichen Sprachen denken und sprechen. Allerdings denken Gitta und Ralf nicht, dass FORMWELT dafür benutzt werden sollte, Kommunikation weiter zu automatisieren, weil am Ende würde das nur bedeuten, dass man das Individuum verliert. Viel mehr sollte FORMWELT dafür eingesetzt werden, das Individuum in seiner oder ihrer Fähigkeit zu stärken, seine oder ihre Kommunikationsfähigkeiten zu erweitern, indem andere Sprachen erlernt werden.

Selbstemanzipation – Menschen, die ihr Denken mit FORMWELT schärfen und ihre ureigenen Begriffe damit schärfen, sind nach Überzeugung der Entwickler nicht mehr so leicht manipulierbar.

 

Internationale Beziehungen/Diplomatie – Verhandlungen können ohne die üblichen kulturellen Verluste geführt werden.

Spracherschaffung – FORMWELT ist eine Programmiersprache für Sprache. Mit FORMWELT können andere komplexe (Programmier-)Sprachen erschaffen werden.

Kognitionsforschung – Moralisches Montioring der User des geplanten Online-Dienstes wird Forscher menschlichen Bewusstseins in die einzigartige Situation versetzen, Menschen dabei zu beobachten, wie sie Bedeutung erzeugen.

Bildung – Stellen Sie sich einfach zugängliches Lernmaterial vor, das uns von Kindesbeinen an dabei hilft mit Vergnügen so schnell so viel zu lernen, wie wir mögen, ohne dass dieser Dämon von Vagheit über uns lauert, der immer wieder seine Chance nutzt, uns in diesen tiefen und dunklen Abyss von Missverständnissen und närrischer Engstirnigkeit zu schubsen.

Wissenschaft – Wissenschaftsteams können ihre projektspezifische Sprache klar und effizient entwickeln, wenn sie sie auf FORMWELT stützen. Beschreibungen wissenschaftlicher Ansichten können auf der Grundlage von FORMWELT überprüft werden. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden dabei immer Wege gefunden, sie zu optimieren und vielleicht finden wir auf dem Weg so manche interessante Sache, die wir übersehen haben, weil wir nicht den hinreichend klaren Blick auf den Dreh- und Angelpunkt hatten, den wir benötigen.

Wirtschaft – Jedes Wirtschaftsunternehmen wird sehr viel effizienter laufen, wenn die Kommunikation unter den Mitarbeitern, innerhalb des Managements und mit dessen Assistenten so rund und präzise wie möglich ist, und was sollte wichtiger sein, als dass dieses debugged werden kann, so nötig.

Daten- und Informationsmanagement (Internetnutzungen) – Die Konzepte von FORMWELT sind ganz besonders nützlich, um Informationen zu organisieren. Sie können dafür adaptiert werden, Internet-Suchen zu funktionalisieren. Weiter: Ein einfaches Tool, das die Texte, die Sie schreiben oder sprechen zu Ihrem Referenzsystem verlinkt, könnte sich als sehr hilfreich herausstellen.

Denken und Intelligenz – FORMWELT ist eine neue Art zu denken, und das wird Intelligenz steigern. Bis hierhin sind in FORMWELT Modelle aus der Mathematik, Logik, Modelltheorie, Wissenschaftstheorie, Informationstheorie, Systemtheorie, Soziologie, des Philosophischen Konstruktivismus und andere integriert.

KI und Robotics – FORMWELT liefert die intellektuellen Mittel, um ein Interface zu entwickeln, das Menschen dabei hilft, Teile ihres Geistes zu rekonstruieren und zu simulieren, während sie einen Computer nutzen. Diese computergestützten Konstrukte können die täglichen Erfahrungen und Abläufe erweitern. Von hier aus fortschreitend, mag es möglich werden, komplexe und bedeutungsscharfe, vielleicht sogar selbstreferenzielles oder selbstbewusstes Kommunikationsverhalten in einer Maschine zu simulieren.

Wie geht es nun weiter? Wo steht Formwelt?

Ralf und Gitta Peyn beabsichtigen einen Internetservice aufzubauen, der es Menschen ermöglicht, auf FORMWELT zuzugreifen und damit zu arbeiten.

Es geht jetzt um Funding, Kooperation, sowie fähige Zu- und Mitarbeiter, als auch sowie Geschäftspartner. Interessierte können sich gerne bei Gitta Peyn melden.

  • Text und Bild freundlich genehmigt von: Gitta Peyn

Wäre Ich doch Sachse…

[Gastartikel von Grinsekater]

… dann könnte Ich mir wenigstens ein kleines Feld bestellen, um meine Familie zu ernähren.

Aber hier in NRW gibts ja kaum ne freie Ackerfläche, jedes Stück fruchtbare Land gehört entweder einem Afrikaner, oder es wurde planiert um den grossen afrikanischen Konzernen als Fläche für Büros, Industrieanlagen oder dem Kohleabbau zu dienen.

Mein Vater riet mir einst, an die Küste zu gehen um zu fischen, aber die afrikanischen Fischtrawler haben die Nordsee komplett leergefischt, und durch Einleitungen der Industrie (Afrocom, AfroCoal, AASF, McAfros) wurde die Ostsee zu einer toten, stinkenden Brühe. Meine Kinder verhungern und meine Frau ist krank. Ich habe schon überlegt, sie einfach nach Italien, und dann übers Mittelmeer zu schicken, damit sie Zugang zu Medikamenten und einer menschenwürdigen Unterbringung bekommen, das Leben hier im Slum von Düsseldorf ist unerträglich.

Aber Ich habe Angst, dass sie italienischen Organhändlern in die Hände fallen, und die Fluchthelferbanden verlangen für zwei Personen auch verdammt viel Geld. Da wirds wohl besser sein, wenn Ich alleine vorgehe, um in Ägypten genügend zu verdienen, um ihnen eine sichere Passage zu verschaffen. Meine Organe sind schon so belastet vom Feinstaub des Kohleabbaus, dass Ich wohl nicht mehr als Opfer infrage komme. Wenn Ich nicht auf der Passage ersaufe, oder von Katholiken ins Meer geworfen werde (Ich bin Atheist), kann Ich mich dann in Afrika als "Hans" oder "Ronny" beschimpfen lassen.

Na wenigstens habe ich mein smartphone retten können…