Der Schwarzer Block der 80er.

Die Geschehnisse (Wahlausgang) machen mich sprach- und schreiblos. Schon etwas länger. Was nicht bedeutet, dass es hier so still bleiben wird. Ich muss denken. Dann reden. Dann wieder denken. Wieder überlegen, mich überwerfen, mich sammeln, noch mal denken, und dann – ganz vielleicht-, kann ich zu der braunen deutschen Kacke auch was sagen. Heute zunächst einige Bilder, die zu meinen Gedanken passen. Bzw. zu meinen Wunschgedanken. Die eigentlich gar nicht mal so wünschenswert sind. Glaube ich. Denke ich. Glaube ich zu denken. Es ist kompliziert. Diese Bilder aber nicht:

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Naaa. vielleicht doch zwei Sätze: Dieses Gerede jetzt von wegen „unsere Demokratie hält das aus“. Ach ja? Ich sag’s mal so: Wir haben vergessen uns / die Guten zu mobilisieren. Und jetzt haben wir den Salat. Und mobilisiert sich da jetzt was oder wer? Nein. Ergo: Nix mit Aushalten! …das kann der Untergang sein, wenn wir nicht… was tun.  Und irgendwie bin ich jetzt gerade in dieser… Crunchtime… kaum in der Lage was zu tun. Ich habe hier nun fast zehn Jahre rumkrakeelt – und die Welt geht ja doch den Bach runter. Logisch, ein Blog rettet keine Welt. Nicht mal ein bisschen. In meinem Freundeskreis haben Mamas nämlich neuerdings Angst vor Syrien – ich hab’s verkackt. Frust? Nein. Resignation? Ja. 

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2 thoughts on “Der Schwarzer Block der 80er.

  1. Kerstin sagt:

    Hallo Chris,
    auf Erklärungssuche nach dem Schwarzen Block stieß ich auf Deinen blog… ;)
    Wenn’s in Hamburg um sozial- ökonomisch brutale u. politisch grausam angepasste – unterwürfige Haltung zu den betreffenden Themen geht,
    und der Schwarze Block taucht auf einer angemeldeten Demo auf, gibt es garantiert irgendwann Kampf gegen die wie in Rüstung gekleideten Vertreter der Berufsexekutive, die selbst mir – bisher Pazifistin – schon eher Furcht als Vertrauen einflößen.
    Jedesmal, wenn ich beobachte, wie sich die Supercops mit ihren Einsatzwagen einem Demonstrationsgebiet nähern, erscheint es mir wie das Aufmarschieren der Vorboten einer Schlacht. Kein Polizist hat dann etwas Beruhigendes an sich.
    Die Luft erscheint wie aufgeladen vor Spannung.
    Und dann erscheint auch noch der schwarze Block, der dann zwar viel wilder aussieht, aber genau die gleiche Wirkung auf mich hat.

    Puha, das ist für mich dann leider der Zeitpunkt, zu gehen.
    Obwohl ich vielleicht gerade mein Demonstrationsrecht wahrnehmen wollte.
    Feige bin ich nicht!
    Aber als Mutter noch sehr wichtig und dann verzichte ich eben lieber auf brutale Gewalt – egal von welcher Seite, egal, was andere Wutbürger von mir denken.
    Der schwarze Block erscheint mir dennoch insgeheim als ein am Rande der Legalität aushaltbares Pendant zum martialisch-militant in Szene gesetztes Staatsorgan. (Von wegenFreund und Helfer und so…)

    Danke, dass ich mich hier so äussern durfte.
    Mag Norwegen übrigens auch.
    Gruß, K.

  2. Chris sagt:

    Jop, die Grenzen sind schwammig, so von wegen „Helfer“… ich bin oft froh, dass es die (schwarzen) gibt!

    Coole Pic!

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