Big Dog hat Nachwuchs: Spot

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Mist. Ich wollte eigentlich nie wieder über den Big Dog schreiben. Weil er aus transhumanistischer Sicht den Aspekt Angst zu sehr fördert; das Thema Uncanny Valley haben wir auch längst durch; der muss weg, das hatte ich 2012 beschlossen. Und mich daran gehalten. Jetzt kann ich aber nicht anders. Das Ungetüm hat Nachwuchs: Spot ist da: 

Spot is a four-legged robot designed for indoor and outdoor operation. It is electrically powered and hydraulically actuated. Spot has a sensor head that helps it navigate and negotiate rough terrain. Spot weighs about 160 lbs.

Hach, wie toll der doch Menschen in Not erschießen könnte.

(vor fünf Jahren hätte ich den einfach nur geil gefunden. Heute macht er mir… Sorgen. Das Alter? Oder weil der zu Google gehört? Beides?) 

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5 thoughts on “Big Dog hat Nachwuchs: Spot

  1. Evelyn sagt:

    Ugs, also während ich bei den kleineren tatsächlich noch „cool“ dachte, löst in mir BigDog noch immer Grusel aus.
    Schade, dass sich die Menschen einander nicht verpflichten Asimovs Robotergesetze konsequent umzusetzen; aber so lassen sich ja keine Kriege führen :/
    Bei sowas muss ich immer an die Robotergeschichten von Philipp K. Dick denken, die in vielen Fällen so gar nicht gut ausgehen

  2. Chris sagt:

    Ja, leider erkennt man da Parallelen. Der Kollege hier drunter tweetee neulich das hier vom Dick, Context Web 3.0, zu geil die Stelle:

  3. rollinger sagt:

    Seltsam, heute Mittag fand ich den Link auf Twitter und mir geht seither das Ding nicht mehr aus dem Kopp. Geht es euch auch so, dass ihr Mitleid mit dem Roboter habt, wenn der Typ dagegen tritt? Wie dass Vieh so versucht auszugleichen? Dad ist mir unheimlich

  4. Chris sagt:

    Jap, geht mir ähnlich. Wobei ich versuche den Hass auf die Dinger zu kultivieren, nicht, dass es mal nötig sein sollte einen zu hauen.

  5. Chris sagt:

    Uncanny:

    „Auf der Computermesse CeBIT werden mitunter selbstständige Elektrogeräte (Staubsaugerroboter) vorgeführt, die eine Art simulierten Hunger haben. Geht der Stromvorrat zur Neige, suchen sie nach einer Steckdose, um sich aufzuladen – und das umso dringender, je weniger Reserven sie noch vorrätig haben. Die Zuschauer lachen vor allem, wenn demonstriert wird, wie „aufgeregt“ diese Geräte werden können, wenn sie auf dem Weg zur Steckdose fortgesetzt behindert werden. Das wirkt niedlich, weil die Zuschauer sich darin wiedererkennen können, d. h. menschliches Verhalten in einem „Wesen“ entdecken, das sonst überhaupt nicht menschlich ist. Andererseits werden Roboter, die betont menschenähnlich gestaltet sind, auf der CeBIT oftmals sehr argwöhnisch beobachtet.

    Es wirkt so, als würde sich ein Mensch nähern, der in seinem Ausdrucksverhalten sehr merkwürdig ist. Erwachsene zeigen sich Robotern gegenüber oft zurückhaltend, Kinder fangen manchmal an zu weinen, wenn Roboter mit ihnen Kontakt aufnehmen.“

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