Monthly Archives: Juli 2011

Das Snatcher-Hörspiel kommt wirklich!


Eiderdaus! (Das sagt man so) Das Snatcher-Hörspiel kommt ja wirklich! Snatcher? Ja, genau: Snääätschah, wie wir damals™ das weltbeste Cyberpunk-Grafik-Adventure genannt haben. Da muss ich so 11 oder 12 Jahre alt gewesen sein. Aber der Reihe nach. Ich kopiere mal  eben 'nen Wiki-Auszug hier rein, dann wisst ihr wenigstens in etwa, warum ich mich vor lauter Vorfreude fast nicht mehr einkriege: 

Snatcher is a cyberpunk-themed graphic adventure game produced by Konami, originally released in Japan for the NEC PC-8801 and MSX 2 computer platforms in 1988 (…)  The game borrowed elements from the cult film Blade Runner (Wiki-Link

Ich weiß es noch genau: Als ich das erstmals in meinen Händen hielt – und auch Hand dran anlegen konnte -, war das wie ein Blitzkrieg die berühmte Liebe auf den ersten Blick. Die Spiel-Musik habe ich heute noch ab und an in den Ohren (was auch daran liegen mag, dass ich den kompletten Soundtrack hier schon mal verbloggt habe und der auch fester Bestandteil meiner iTunes-Playliste ist.). Grafisch- und Gameplay-Technisch war das zu der Zeit eh die absolute Über- Revolution. 

Irgendwann 2007 hieß es dann seitens des Herrn Hideo Kojima (Macher des Original-Spiels), dass dazu ein weiterer Teil angedacht ist. Dann hieß es: Nee, doch nicht. Wir machen da ein Hörspiel draus. Ich dann so: Meh! Okay, dat gibt doch eh keinen. Bis jetzt gerade. Sdatcher!  So wird der beschissene ungewöhnliche Name des Hörspiels lauten. Es kommt definitiv. Und zwar erstmal in Japan. Und wehe es fühlt sich hierzulande kein Verlag dazu berufen, dass Teil auch zu übersetzten. Dann muss ich wohl mein erstes Fan-Projekt starten. Wer macht mit?

hier gibt es übrigens einen spannenden Überblick über alle Snatcher-Versionen zu sehen. So viele! Verrückt! Aber in dem Falle durchaus berechtigt.

Das erste ‚Robot Film Festival‘


Wie versprochen, hier noch einige Infos zu einem Filmfestival der etwas anderen Art. Dem ersten Robot Film Festival nämlich. Dieses findet am 16. und 17. Juli in New York statt und verspricht ein echter Kracher zu werden. Die Thematik muss ich nicht erklären; ist wohl offensichtlich. Jedenfalls sind schon über 70 (!) Roboter-Kurzfilme eingereicht worden. Knaller! Im Vimeo-Channel des Festivals kann man sogar schon einige schicke Teaser der Kreativen ansehen: That way

Die Initiatorin ist für sich eigentlich schon einen ganzen Blogeintrag wert: Marilyn Monrobot schimpft sich die Dame (die mit echtem Namen Heather heißt, Ihren Doktor in Robotik macht und ich mich ständig frage, wo das deutsche Pendant zu ihr so rumläuft und wie ich bloß an ihre Telefonnummer kommen kann), die die zündende Idee zum Festival hatte. Hier noch ein Auszug des offiziellen Textes der Festival-Website:

The Robot Film Festival was founded by Heather Knight of Marilyn Monrobot to inject a sense of playfulness into traditional science and engineering and explore frontiers before technically feasible. Get ready to investigate humanity, machinery and the larger symbolisms within. Don't forget your party shoes!

Klingt doch echt mal sympathisch. Ich wär' so gerne dabei! Aber auch so freue ich mich schon wie jeck auf die tollen Filmchen, die uns in den nächsten Tagen präsentiert werden. Die Teaser-Show lässt jedenfalls großes erwarten. Ganz sicher werde ich mir alle eingereichten Movies ansehen (wenn möglich). Dann kriegt ihr hier die Best-Ofs zu sehen, und müsst euch um nix weiter kümmern.

So bin ich zu euch.

Umfrage zum DokBook


Erst gestern habe ich angekündigt, dass ich mich in den nächsten Monaten mit dem Thema DokBlog als Buch befassen möchte. Das es kommt, ist jetzt schon klar. Das es jetzt schon fünf Leute gibt, die es auch gerne haben möchten, hat mich überrascht. Eins vorweg (weil es in den Kommentaren vermerkt wurde): Ich verfolge mit der Sache keine kommerziellen Ziele. Es wird ein reines Just-For-Fun-Dings werden.

Ich habe damals über Wochen für meine Ex-Frau mal so ein Foto-Buch (mit kleineren Texten) selbst gestaltet (war sehr hilfreich für meine Photoshop-Skills…) Sowas macht mir einfach voll Laune; es ist als Ergänzung zum beruflich unterbesetzten Thema Design gedacht. Ich kann nämlich Grafikdesign-Zeugs wirklich; man lässt mich nur viel zu selten;) Daher die Idee eines Blog-Buches.

Zurück zum Thema. Da es also wirklich verrückte Leute da draußen gibt, die sowas auch brauchen könnten, stellt sich natürlich die Frage: Wieviel würdet ihr denn für sowas auf den Tisch legen? (Ich für mich, würde da nämlich sicher mehr für ausgeben wollen, als ihr. Tippe ich einfach mal so ;) Hier also die Umfrage (Feedleser mal bitte rüberkommen!)    [poll id="4"]

…die Umfrage lasse ich jetzt mal solange in der Seitenleiste, bis ich ein Ergebnis habe; oder es in Richtung Preisgestaltung geht. Ich halt' euch auf dem Laufenden. 

Jay Kilachand – Me and My Robots

Dieses Video wurde im  Rahmen des kommenden (und erstmalig stattfindenden) Roboter Film Festivals produziert. Zu dem Festival erzähle ich euch in Kürze noch mal extra was. Erstmal zum Video: Voll schlecht, ist das. Bewusst schlecht gemacht, ja. Aber in der ersten Minute sehen wir einige Geschwister von Kondo. Und da Kondo einer meiner Most-Wanted-Blechkameraden ist, muss ich das Video einfach hier unterbringen. Innerer Zwang, und so, ihr kennt das ja. Außerdem hat der Videostar keine Menschen-Freunde. Sieht man ja auch.

Das DokBlog-Book


Also. Ich hab mir da mal  was überlegt.  Ich möchte aus diesem Weblog ein Buch machen. Drei Gedanken, die mich seit einiger Zeit verfolgen, möchte ich mit euch teilen:

1. Da ich seit etwa drei Monaten nicht mehr wirklich zum Bloggen komme, sogar schon mal daran gedacht habe, das Dingen hier einzustampfen, oder mal eine wirklich lange Pause zu machen, wäre es doch schade, wenn einfach mal so gar nix übrig bleiben würde. Da käme doch ein Blogbuch gerade recht, so mein Gedanke

2. Ich habe hier mittlerweile über 350 Künstler aus verschiedensten Bereichen verbloggt.  Etwa 300 ganz klar aus der Illustrations/Design-Ecke. Die anderen waren entweder (düstere) Fotokünstler, oder Multimedia-Stars. Mit den verbloggten Inhalten geht es mir wie mit meiner Filmsammlung: Ich kann 90% der Inhalte blind, nackt, im Schlaf, jederzeit und mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Bedeutet: Ich sammele hier seit Jahren echte Hochkaräter; die aber natürlich im Sumpf der chronologischen Bloggerei immer weiter nach Hinten rutschen. Und somit in (scheinbare) Vergessenheit geraten. Klar, könnte ich ab und zu mal einen Best-Of-Artikel tippen. Nur…da kommt auch wieder der Zeitfaktor ins Spiel. Ich schätze, dass ich von mindestens 85% der vorgestellten Künstler die Lizenz zum bloggen bekommen habe. Weiterhin weiß ich, dass so gut wie alle der Künstler nichts dagegen haben werden, wenn ich ihre Kunstwerke in einem Buch zusammenfasse (natürlich mit Credits; evtl. auch mit meinen begleitenden Blogtexten dazu…mal sehen).

3. Könnte ich mir vorstellen, dass der Eine oder die Andere (kunstverrückte) LeserInn durchaus Interesse an einer DokBlog-Buchausgabe haben könnte. Stimmt das? 

Weitere Fragen, die ich mir Stelle:

Soll es dann wirklich nur ein reines Artbook (also wirklich nur mit Kunst drinne) werden, oder will ich auch einige Essays, Reviews und andere Gedankencluster darin verbrasselt sehen? Oder mixe ich einfach alles quer durch? – Ich weiß es noch nicht.

DAS ich aber ein DokBlog-Book machen werde, steht jetzt schon fest. Das es ein großes Format werden wird – mit toller Druckqualität – weiß ich auch bereits. Der Titel hier wär 'ne Idee:  

2007- 2011 – Doktorsblog in Cyberspace

Gebt mir doch mal ein etwas Feedback dazu; fänd' ich echt gut! Sollte nämlich wirkliches Interesse am Erwerb eines solchen Buchs bestehen, würde ich mir nämlich ausnahmsweise mal anhören, was ihr so dazu meint  ;) 

OZM – it’s all about OZ

Erst neulich habe ich mich recht eindeutig zu OZ geäußert (und auch just dafür eingesteckt. Das ist aber ein anderes Thema. Für andere verkappte Nazi-Mitmenschen.) Hier nun ein anderes Pro-OZ-Video mit folgender Untertitelung bei YouTube: 

Gezeigt werden Werke von Hamburger Künstlern, die sich mit dem Phänomen OZ auseinandersetzen. Inspiriert von den Taten der Hamburger Grafitti-Instanz OZ haben sie ihren eigenen Zugang zum Thema gesucht und plastische Kommentare geformt.

So kommt eine künstlerische Schlagkraft zustande, die die Idee und Kraft von OZ auszubreiten sucht. Als ein Experiment, dass die Wucht seiner Straßenkunst für andere Räume neu übersetzt und skaliert.

Künstlerin Sarah Narwan Karinta über OZ:

Er ist wie der moderne Samurai. 

I like. Sprengt die Norm, seid frei! Free OZ! 

Rich Shirts


Wenn ich hier schon zu nix komme, dann kann ich – mit dem wenigen was ich schaffe -, wenigstens unabhängige, kreative und engagierte Künstler unterstützen. Ich weiß jetzt nicht, ob sich die liebe Stephanie Richcorner eher als Künstlerin, oder eher als Modedesignerin versteht. Is' aber auch wurscht. Wenn ich ein Mädchen geworden wäre (hätte ich Nina geheißen. Kein Scheiss), würde ich mir heute Shirts aus der Richcorner-Abteilung kaufen. Die sind nämlich echt nice und machen was her: Bunt, schrill, aber doch nicht allzu laut. 

Hier mal einige Key-Facts zu Stephanie und ihrem Unterfangen:

  • Richcorner ist eigentlich der Spitzname von einigen (?) Geschwistern
  • Stephanie selbst ist  27 Jahre jung; und hat Modedesign in Mailand studiert
  • Über ihre relativ kleine (aber feine!) Kollektion sagt sie selber: Bisschen vintage, aber nicht too much

Mir gefällt's, ich hoffe euch auch. Stephanie: Dir viel  Glück mit den bunten Teilen! Im nächsten Leben kaufe ich mir auch sowas. Versprochen ;)

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