Mal echt jetzt: HaHa!
- Entdeckt: tamagothi.wordpress.com
Voll gut! Hier sind mal wieder einige meiner Leidenschaften in einem Thema vereinigt: Social Media (Marketing), Roboter und der Weltraum. Wie das geht? Bittesehr: Der japanische Werbe-Gigant Dentsu hat kürzlich das Kibo Robot Project angekündigt, welches das Ziel verfolgt, im Jahre 2014 einen kommunikativen Roboter in's All zu schicken. Die Website, auf der ihr via Twitter (oder Mail) eurer Wünsche und Grüße an die Astronauten der ISS übermitteln könnt, ist auch schon online: kibo-robo.jp
Die Jungs und Mädels, welche im japanischen Experimente-Modul der ISS rumhängen, werden durch die von Kibo vorgelesenen Tweets und Mails emotional aufgebaut. So zumindest der Plan. Ich habe mal Kill it with fire …just kidding! reingepostet. Mal sehen, ob er diese Nachricht dann auch wirklich vorliest.
Ich finde die ganze Kampagnenplanung – sowie die Ausführung dieser – recht spannend gemacht. Nur (und da kommt vielleicht auch wieder meine Berufskrankheit durch) das Tracking fehlt mir da irgendwie. Bedeutet: Ich will auch nachvollziehen können, ob meine (zugegebenermaßen recht dämliche) Twitter-Nachricht auch wirklich die Astronauten erreicht. Wenn DAS noch irgendwie sichergestellt wird, zeigen meine Daumen steil nach oben. Alle dich ich hab'.
(Oh. Lese gerade: Der Bot heißt gar nicht Kibo. Sondern das Modul der ISS heißt so. Als wenn ich jetzt alles noch mal umtippen würde…Nee, ey ;)
- Mehr Info: kibo-robo.jp
- Entdeckt: japantrends.com
Was habe ich hier nicht schon alles zum Thema Mindupload geschrieben! Für die Nixwisser unter euch, hier mal eben ein Wiki-Text:
Mind uploading or whole brain emulation (sometimes called mind transfer) is the hypothetical process of scanning and mapping a biological brain in detail and copying its state into a computer system or another computational device. (wiki)
In Kurzform: Mindupload ist nichts anderes als das Hochladen des eignen(?) Ichs in eine virtuelle Umgebung. Die man dann aber als solche nicht mehr wahrnimmt. Eine der verrücktesten und spannendsten Präsentationen zu dem Thema hat der futurplom-Christian mal rausgehauen. Die ist zwar schon etwas betagt; verliert aber kaum an Reiz. Hier mal seine Präse zum Thema: (draufklicken zum Ansehen; das embedding funktioniert gerade nicht so wirklich)
Was bedeutet nun also obere Grafik? Ich zumindest bin nach den mir vorliegenden Daten davon ausgegangen, dass (wenn Moore recht behält) die allgemeine Rechenkapazität erst nach 2030 genug Daten speichern kann, um ein menschliches Bewusstsein komplett zu emulieren (nicht simulieren!). Wenn das Datum nun nach unten korrigiert wird, haben wir also noch knappe 14 Jahre Zeit, um die Umverteilung der Welt auf ein faires Niveau zu hieven; um Rohstoff-neutral zu wirtschaften, und um uns ein nettes Plätzchen im Universum zu suchen, welches nicht in einigen Milliarden Jahren von der Sonne verbrannt wird.
Ich sach's mal so: Wir sollten es anpacken. Am besten schon gestern.
- Zur Grafik: singularity.com
- Danke, Ändy! ;)