Monthly Archives: März 2011

Monetarisierung IV – Automower!

Vor etwa einer Woche erzählte ich euch von meiner ersten Ich-Will-Werbung-von-dir-E-Mail. Mein erster Wunschwerbepartner ist es nicht geworden (Saugroboter). Dafür aber der der zweite. Begrüßen Sie nun die großartigsten Mähroboter des Planeten in meiner Sidebar. 


Häußler –  Motor- und Reinigungsgeräte vertreibt unter anderem den Automower von Husqvarna.

Sie wollten schon immer einen perfekt gepflegten Rasen. Aber Sie haben einfach nicht genug Zeit, sich ständig darum zu kümmern, wenn jeden Tag so viele andere Pflichten auf dem Programm stehen? Kein Problem. Der Husqvarna Mähroboter ist ein automatischer Rasenmäher Roboter, der Ihnen diese harte Arbeit für immer abnimmt. Besser noch: Er mäht Ihren Rasen regelmäßig, so dass er ständig wie frisch gemäht aussieht – tagein, tagaus.

Da Bilder aber bekanntlich mehr als tausend Worte sagen, hier mal etwas Robomäher-Action: 

Weitere Videos, Preise und Informationen gibt es auf robomaeher.de


Zwei Anmerkungen dazu:

1. Diese Werbe-Artikel wird nicht entlohnt. Den tippe ich, weil ich Rasen mag. Und Roboter. Und Rasenroboter sind ja auch eigentlich eh die besseren Menschen. Will meinen: Ich finde das Produkt toll, der Werbekunde ist durchweg sympathisch und ich freue mich über die erste Bannerbuchung in meiner Sidebar. Eventuell mache ich das bei weiteren Kunden ja auch so. Vielleicht nehme ich aber auch eine Marsreise in Zahlung. Mal sehen. 

2. Finde ich die Platzierung des Mini-Banners nicht so gelungen. Der zerschießt zwar nicht alles, aber hübsch genug ist mir das auch irgendwie nicht. Da mir der wilde Truthan in meiner Küche gerade jegliche kreative Energie aberverlangt… hat da vielleicht wer 'ne Idee, wie das schöner aussehen kann? 

Und wehe ihr habt Ende des Monats nicht mindestens alle einen Rasenbot.

Und wenn der euren Teppich mäht.

#fuckshit


Ein Erbeben in Japan, was man selbst an der Zugspitze noch messen konnte. Eine Sturmflut, die tausende Menschen in den Tod reißt. Ein leckender Atommeiler. Jetzt fehlt nur noch Godzilla. Was für'n Scheiss. Meine Anteilnahme gehört den Menschen in Japan. Und meine Wut und Verachtung gilt den Atomkraft-Lobbyisten und ihren Kuscheltieren in der Politik. 

Wählt Ihr nur schön weiter die Christlichen. Assholes! 

Lykke Li – I Know Places

Jeps, das Video hatten diese tollen Weblogs heute auch schon alle am Start. Das kann auch gar nicht oft genug gehört und verbloggt werden. Diese jammernde Stimme macht mich zumindest ziemlich wuschig in der Birne. Die Platte Wounded Rhymes fliegt schon seit ein paar Tagen bei mir durch die Playliste. Recht hallig und smooth das Teil.

Besonders gerne mag ich noch Unrequited love und Youth knows no pain. Hört mal rein; es lohnt sich. 

Das Krypto-Anarchistische Manifest

(Das Bild hat nur ansatzweise was mit dem Text unten zu tun. Ich hab's gerade bei daMax entdeckt; bin aber zu faul für ein Extra Posting. Hier geht's übrigens direkt 'rein': irc.lc/AnonOps/OpNewBlood)

Der Helge hat das famose Crypto-Anarchy-Manifesto (Ur-Quelle) übersetzt. Ich bin begeistert von soviel Einsatz. Da ich mir eben einen WikiLeaks-Pullover bestellt habe (#hihi) (wikileaks.spreadshirt.com) und mir daraufhin auch promt der Kollege auf den Keks geht ;) … das hier ist (auch) für dich, Kollege. Sowas wie WikiLeaks ist der nächste logische Schritt. In jeglicher Hinsicht. Politisch, philosophisch, evolutionär. Das ist alles zu 100% korrekt, richtig, gut abbaubar; allerdings nicht immer leicht verträglich. Wer etwas anderes behauptet, hat keine Ahnung möge aufklärend kommentieren. 


Das Krypto-Anarchistische Manifest

Ein Gespenst geht um in der modernen Welt – das Gespenst der Krypto-Anarchie.

Computertechnologie steht kurz davor, Einzelnen und Gruppen die Möglichkeit zu geben, miteinander auf völlig anonyme Weise zu kommunizieren und zu interagieren. Zwei Menschen können Nachrichten austauschen, Geschäfte führen und elektronische Verträge schließen, ohne jemals den echten Namen oder die Rechtspersönlichkeit des anderen zu erfahren. Interaktionen über Netzwerke werden durch umfassendes Umleiten von verschlüsselten Datenpaketen und manipulationssichere Boxen mit nahezu unknackbaren kryptographischen Protokollen nicht nachverfolgbar sein. Reputation wird von zentraler Bedeutung sein, in Geschäftsbeziehungen sogar weit wichtiger als die Bonitätsbewertungen von heute. Diese Entwicklungen werden die Natur der staatlichen Regulierung, die Möglichkeiten von Besteuerung und Kontrolle wirtschaftlicher Kreisläufe und die Möglichkeiten, Informationen geheim zu halten völlig verändern, ja sogar den Charakter von Vertrauen und Reputation.

Die Technologie für diese Revolution – und es wird sicherlich sowohl eine soziale als auch eine ökonomische sein – existiert theoretisch schon sein einem Jahrzehnt. Die Methoden basieren auf Asymmetrischer Verschlüsselung, Zero-Knowledge-Proof-Systemen sowie verschiedenen Softwareprotokollen für Interaktion, Authentifizierung und Verifizierung. Der Fokus lag bisher auf akademischen Konferenzen in Europa und den USA, die stark von der National Security Agency überwacht wurden. Doch erst seit kurzem haben Computernetzwerke und Personal Computer ausreichend Leistung, um diese Ideen praktisch durchführbar zu machen. Und die nächsten zehn Jahre werden genügend zusätzliche Geschwindigkeit bringen, um die Ideen wirtschaftlich machbar und im Wesentlichen unaufhaltbar zu machen. (..)

Der Staat wird natürlich versuchen, die Verbreitung dieser Technologie zu bremsen oder zu verhindern, unter Hinweis auf die nationale Sicherheit, die Verwendung der Technologie durch Drogenhändler und Steuerhinterzieher sowie aus Furcht vor gesellschaftlichem Zerfall. Viele dieser Bedenken werden zutreffen: Krypto-Anarchie wird es erlauben, nationale Geheimnisse sowie illegales und gestohlenes Material frei zu handeln. Ein anonymisierter und computerisierter Markt wird sogar verabscheuungswürdige Marktplätze für Attentate und Erpressung ermöglichen. Verschiedene kriminelle und ausländische Elemente werden CryptoNet aktiv nutzen. Das jedoch wird die Verbreitung der Krypto-Anarchie nicht aufhalten.

So wie die Technologie des Buchdrucks die Macht mittelalterlicher Gilden einschränkte und soziale Machtstrukturen veränderte, so werden kryptologische Methoden die Natur von Konzernen und von staatlichen Eingriffen in wirtschaftliche Abläufe grundlegend verändern. Zusammen mit den entstehenden Informationsmärkten wird die Krypto-Anarchie einen liquiden Markt für jegliches Material schaffen, das sich in Worten und Bilder fassen lässt. Und genau wie die scheinbar unbedeutende Erfindung von Stacheldraht das Einzäunen riesiger Ranches und Farmen ermöglichte und so für immer die Auffassung von Land- und Besitzrechten im westlichen Grenzland veränderte, so wird die scheinbar unbedeutende Entdeckung aus einem obskuren Zweig der Mathematik zur Drahtschere werden, die den Stacheldraht nieder reißt, der um geistiges Eigentum liegt.

Erhebt euch, ihr habt nichts zu verlieren außer euren Stacheldrahtzäunen!

Timothy C. May, 1988


(…der das ungefähr in dem Zeitraum geschrieben hat, als ein gewisser Australier sich gerader aufmachte, die Welt zu informieren).

 

Rudy Jan Faber


Der Niederländer Rudy Jan Faber malt Motive, wie ich sie auch malen würde, würde ich solche Motive malen können. Ich weiß nicht, wie viele Bilder ich hier drinne habe, die ein Mädchen und einen Roboter zeigen. Es müssen so einige sein. Ich mag sie alle. Warum nur? 

Rudy hat seinen Fokus jedenfalls klar auf das abbilden von Mädchen gelegt. Gut finde ich, dass er nicht solche Wuchtbrummen malt, wie sonst üblich. Natürlich wirken die Damen aber auch nicht so richtig. Eher schon ziemlich skurril. Sollte euch also auch gefallen ;)

Monetarisierung III


Wie versprochen, möchte ich den Stand bezüglich des Verlaufs meiner WerbeWeltrevolutions-Pläne mit Euch teilen. Hier und hier könnt ihr nachlesen, wie ich auf die Idee kam, in diesem Weblog Werbeplätze anzubieten. Mittlerweile ist auch schon wieder ein bisschen was passiert. Zunächst dachte ich, es wäre vielleicht gar keine schlechte Idee, mal einen zentralen Webspace anzulegen, der etwas seriöser weniger bunt wirkt, als der Laden hier. 

Hier geht's lang: chrisheil.de

Achtung: Das Dingen ist noch voll beta; da ist noch nichts fertig; aber ich denke der Grundgedanke dahinter wird klar. Außerdem muss ich jetzt mal was sagen: In diesem Blog-Raumschiff kommt meine berufliche Leiden-Schaft definitiv zu kurz. Daher erwäge ich, auf chrisheil.de zumindest einmal täglich mein persönliches Social Media Marketing-Highlight des Tages zu verbloggen. Es gibt nämlich täglich mindestens eine News aus der Branche, die mich atemlos vor der Kiste sitzen lässt. EUCH diese News zu präsentieren, halte ich jedoch für ziemlich sinnfrei (auch wenn ihr bei manchen Dingen mindestens genauso zucken würdet, wie ich. Ihr Aliens). Daher: Ein Marketing-Sideblog ist angedacht; wenn's spruchreifer wird, erfahrt Ihr das sicher.

Next: Ich habe in der letzten Woche die Steuernummer für mein Gewerbe erhalten; eine UST-ID ist in der Mache, loslegen kann ich aber auch so schon; ich kaufe/verkaufe ja nichts außerhalb der Republik. Noch nicht. 

Next: Ich probiere gerade an Designs für Briefköpfe, Angebots-PDFs und Visitenkarten rum. Das sieht ganz gut aus; es macht mir Spaß, und sobald da irgendwas fertig ist, wird's hier verbloggt und von Euch gefälligst zerrissen.  

Next: Meine erste Werbeangebots-Mail ist raus: 


Und jetzt schieße ich mir mal ein Eigentor – und zwar ganz bewusst- , weil ich fest daran glaube, dass sich mein Transparenz-Prinzip doch irgendwann noch mal auszahlen wird. Ich bin schließlich nicht angetreten um es nur anders zu machen, sondern um es anders und besser zu machen. Die Linkhater wird es freuen; ich behaupte dennoch: Idealismus sollte mit dem Alter zunehmen. Nicht abnehmen. Daher: Mein Wunschwerbepartner der ersten Stunde wäre robosauger.com

Jetzt haben die 'nen Link von mir, warum sollen die dann noch für Werbung bezahlen?

Das macht doch alles keinen Sinn! 

Wenn man PageRank der Wirklichkeit vorziehtWenn man der Meinung ist, dass verkaufte SEO-Links echte Erfolge generieren. Wenn man glaubt, dass gekaufte Kennzahlen (500 Facebook-fans gefällig?-> eBay hilft) auch nur irgendwas bedeuten. Dann ergibt das keinen Sinn. Stimmt. Wenn man an Engagement, an Kommunikation und an Reichweite durch Kreativität, Transparenz und Authentizität glaubt, erscheint meine Idee einer neuen, bunten, verträglicheren Werbewelt doch gar nicht mal so absurd. Finde ich.

Is' aber sicher Typsache. 

Science Fiction History – Tolle Mindmap!


Bevor ich hier jetzt lang und breit einen auf Erklärbär mache: Klickt mal drauf! Das Karten-Teil ist wirklich der helle Wahnsinn. In der Mini-Größe da oben macht das nämlich nicht mal halb soviel Spaß. 

Der Macher dieser tollen Sci-Fi-History-Karte ist laut futurismic.com ein gewisser Ward Shelley. Die Karte ist in einem spannenden Contest mit einem sehr sperrigem Namen entstanden: Mapping Science Exhibit on "Science Maps as Visual Interfaces to Digital Librarie". So dämlich es klingt, so spannend ist das Ganze aber auch. Mir fällt zumindest gerade nach (10-minütiger!!!) Betrachtung der Karte (die irgendwie aussieht wie ein Wal. Oder wie Gedärme. Oder wie Wal-Gedärme) nichts – aber auch gar nichts ein – was da fehlen könnte. Bevor mir hier jetzt wieder einer blöd kommt: Cyberpunk ist drauf. Und wie ;) 

Mein Karten-Fetisch ist ja nun wirklich nicht gerade unterentwickelt. Das könnt ihr hier gerne überprüfen. Das Teil da oben toppt aber alle Maps, die ich bisher hier im Programm hatte. Suppergut. Ehrlich. 

Tia aka Camiloo

Dieses Posting ist aus folgenden Gründen etwas besonderes: 1. Wir haben hier Foto-Material am Start. Was ja in diesem Weblog eher selten vorkommt. 2. Die gleich verlinkte Galerie beinhaltet erstmals Bilder, die ich fast schon als Mädchen-Content betitel würde. Und 3. ist dieses Foto (oben) eins der ersten devArt-Bilder, in denen mich die Signatur der Künstlerin nicht im geringsten stört. Wer seinen Kringel so schön auf eine Wand photoshoppen kann, der (bzw. die) gehört einfach gelobt. 

Die Bilder von Tia aka Camiloo sind ausschließlich der Kategorie Stillleben zuzuordnen. Menschen, Tiere oder Landschaften sucht man vergeblich. Dafür werden die toten Motive aber alle – und zwar durch die Bank weg – mit ganz viel Liebe und einem großartigen Sinn für's Detail geschossen. Das meine ich im wörtlichsten Sinne. Beware of the hearts.

…ich glaube, es ist wirklich die Abwesenheit von Leben, die mich so umhaut. Beknackt. 

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