Jun 7 2010

Die Maschine baut die Maschine baut die

Chris


Hier. Dingens. Nano-Replikatoren. Die sich selbst replikantieren replizieren. Die aus sich selbst sich selbst bauen. Die dann das Universum auseinander bauen. Und wieder zusammen. Und damit Energie gewinnen. Um sich selbst zu bauen. Und das Universum. Aus sich selbst. Ihr wisst worum es geht?

Ich auch nicht.

Jedenfalls hatte ich den MakerBot hier schon mal eingeklebt. Nicht zu verwechseln mit Spider's Maker on Drugs (Bild oben). Der Maker hier ist nämlich ein höchst seriöser Open-Source-Rapid-Prototyping-3D-Drucker. Und jetzt kommts: Der MakerBot kann sich selber maken. Doch. Echt. Hier stehts:

[Webca] has made a 3D printed MakerBot with his MakerBot.

Nicht das dass RepRap nicht schon vorher geschafft hätte…aber der Maker sieht einfach geiler aus!

Und die Moral von der Geschicht'?

Gib deinem Maker harte Drogen nicht.


Jun 6 2010

Sunday Morning von Jacob Charles Dietz

Chris


Ich sag's gleich vorab: Dieses Bild aus dem Portfolio von Jacob Charles Dietz ist nicht repräsentativ für die weiteren Werke, die er sonst so raushaut. Denn in der Regel, macht er einen auf Dystopiker: Dunkle, futuristische, neonfarbene Häuserschluchten. Dazwischen einige Schattenläufer- und Läuferinnen. Die sehen allerdings immer ziemlich nach Plastik aus. 

Ehrlich: Die Bilder fühlen sich irgendwie alle ziemlich collagenhaft an. Und genau das macht den Reiz aus: Beim Betrachten denke ich die ganze Zeit: "Mann, sieht das künstlich aus. Gefällt mir. Gefällt mir nicht. Gefällt mir doch."

Und wenn ich sowas schon denke,…dann muss ja irgendwas dran sein. Ist es ja auch.

Und was sind das da eigentlich für Prommi-Socken, die sie da trägt? Porno.


Jun 4 2010

Tin Salamunic und die Farben

Chris


Yeay. Ich könnte jetzt hier gefühlte 10 Postings ausgraben und als Vergleichsmöglichkeit heranziehen. Das wäre aber ja auch irgendwie entwürdigend für so 'nen GroßKunstKaliber wie Tin Salamunic einer ist.

Ich denke ihr wisst auch so, was ich meine.

Nicht? Na die Farben. Beziehungsweise die Farbgebung. Ich mag es sehr, wenn Leute mit Kontrasten spielen und das Ganze so handeln, dass es nicht zu drübber aussieht. Wie eben hier oben.

Die Illustration ist haarscharf an der Grenze. Mehr wäre nicht gegangen. Aber eben auch nicht weniger. Und genau daran erkennt man (ich) einen großen Künstler: Er trifft die perfekte Mitte, die passende Balance zwischen zu lahm und zu farbig.

Dieses dezent-farbige, das mein ich. So.


Jun 3 2010

Der Heimatschutz und ein Sticker

Chris


Plötzlich taucht ein mysteriöser Sticker auf. Das Motiv des Stickers ist ein skizzierter Terrorist mit Baseballkappe. Dieser hat Sprengladungen umgeschnallt. Und verfickt noch eins: Dieser Sticker klebt doch glatt auf 'ner Mülltonne vor 'nem Airport!

Zwei Airport-Hilfsheriffs des Flughafen entdecken das Teil und schalten die Immigration and Customs Enforcement – Agency ein. Die wiederum Teil des allseits beliebten U.S. Department of Homeland Security ist. Plötzlich berichten auch unheimliche Websites wie die Government Security News über den Stickertaliban.

Die Köpfe rauchen, die Nächte sind lang, die Ermittlungen stagnieren. Plötzlich gibt es Gerüchte, es seinen vier verschiedene Versionen der Aufkleber im Umlauf.

Was hat das bloß zu bedeuten?

Apokalypse?

Aliens?

Atomkrieg?

Saddams Rache?

Und dann, ganz plötzlich, wird klar: Der Mann auf dem Sticker, das ist DER HIER!


Jun 3 2010

Explosionsästhetik

Chris

Explosionsästhetik

Und warum finde ich sowas schön?


Jun 3 2010

UhOh! Terminator!?

Chris

Die Geräusche. Ich habe Angst. Ehrlich.


Jun 2 2010

Mike Hawthorne

Chris


Aus verschiedensten Gründen halte ich Mike Hawthorne nicht für den freundlichsten aller Zeitgenossen. Aber richtig gut malen, das kann er. Und wegen genau dem Satz vor diesem Satz, habe ich an dieser Stelle einfach keine Lust mehr irgendwas weiter dazu zu schreiben. Pö.


Jun 2 2010

Xavier Naidoo – Verschieden (Guckt es!)

Chris

Ich glaube, der einzige Moment in dem ich mit Herrn Xavier sympathisierte war der, als er vor 10 Jahren 100.000 Mark an die Pro-Cannabis-Stiftung überweisen musste.

Dann fing der Kerl wieder an zu beten und sang weiterhin seine miesen Schnulze-Songs. Da war's dann auch wieder aus, mit'm Xavier und mir.

Bis heute. Bis gerade. Bis ich dieses Video sah:

Polemisch, oberflächlich, mitläuferisch? Mir egal! Danke, Xavier!