
Muss ich jetzt wirklich erklären, was der Singularity Summit ist? Nein. Das lasse ich mal kurz den Herrn Kurzweil machen. Und wer nicht weiß, wer Herr Kurzweil ist, der ist eh raus oder liest dieses Weblog nicht anständig. Oder beides. Noch schlimmer. Jedenfalls sagt der über den Singularity Summit das hier:
The Singularity Summit is the premier conference on the Singularity. As we get closer to the Singularity, each year’s conference is better than the last.
Ich habe die Singularitäts-Konferenz mit Argusaugen -und Ohren-, verfolgt. Habe mir Videos angesehen, Live-Tweets verfolgt und ‘ne Menge Blogartikel darüber gelesen. Ich stelle fest: Die ham’ ‘se nicht mehr alle. Und: Ich muss mal dahin. Ich würd’ mich wie zu Hause fühlen. Zukunftspoeten, Endzeitfanatiker und sonstiges Nerdpack. Herrlich. Und ein paar Wissenschaftler sitzen auch da in den Ecken rum ;) Eigentlich wollte ich hier auch eine Zusammenfassung des Summits zum Besten geben. Tu’ ich aber nicht. Stattdessen picke ich mir nur einen Textteil eines netten Summit-Berichts heraus. Ein Unterstützer und Redner des Summits (Peter Thiel, PayPal-Mitgründer), stellte dem Publikum die Frage, welches der folgenden Szenarien sie denn am meisten fürchten würden; vor welchem sie denn so richtig Bammel hätten. Die hier standen zur Auswahl:
Und noch mal übersetzt (weil’s mir so einen Spaß macht):
Nach der Abstimmung lagen dann also diese beiden Ängste ganz weit vorne:
Klingt komisch; is’ aber so. Klar, wenn man ein wahnsinnig interessantes gewordenes Publikum fragt, dann muss man mit so einem Ergebnis rechnen.
…und wo sitzen eigentlich in Europa Hunderte Menschen zusammen und träumen von elektrischen Schafen, Geistesupload und ewiger digitaler Glückseligkeit? In der Kirche
Ich find’s geil.