Jawollo! Damit schmeckt das Steak doch erst so richtig gut! Echt mal: Wäre ich wohl im neuen Steakhaus hier an der Ecke (Klare Empfehlung -> Shepler’s auf der Subbelrather) der Einzige, der in laute Jubelschreie verfallen würde, wenn man mir mein Roastbeef auf so einem Teller kredenzen würde? Würd‘ mich mal interessieren. So rein aus statistischen Gründen schon.
Wären die Teile nicht so teuer, ich würd‘ direkt vier Stück ordern. Anverliebt auf den Ersten Blick. Zack. Überhaupt ein spaßiger Shop, so mit blutenden Stühlen und Glow-Graffiti und so.
Tscha! Da kannste mal sehen, wie es gehen kann. Fast wäre ich beim Anblick der üblichen großen Augen, langen Beine und langweiligen Posen einfach weiter spaziert. Dann sah‘ ich, dass Mario’s Arbeiten schon mal den Einen oder Anderen Preis eingesackt haben. Was ja nix heißt. Trotzdem sah ich genauer hin, entdeckte den Detailreichtum und beschloss, endlich mal wieder ein Portfolio mit Fantatismus-Frauen toll zu finden.
So kann’s gehen.
Und: Na klar, …das ist schon die düsterste Dame aus seiner Galerie. Ich lass‘ hier ja nicht jeden rein.
Knuffelig. Ich lese dazu gerade folgende Bemerkung, die neben dem Bild steht: "inspired by the toys". Und alleine diese vier Wörter neben dem Knuffeligen sind ja wohl schon Kunst zu Genüge. Mehr braucht’s hier auch nicht. Bis auf: Ich will das Eine da in lila. Was immer das sein mag.
Wenn’s sowas wie ein Gadget des Jahrtausends geben sollte, dann isses ja wohl eindeutig dieses hier. Die Kaffeetasse für echte Männer. 23cm×30cm×10cm. Jeps, das geht in Ordnung, da passt was rein. Und jetzt kommt mir Keiner mit: Da wird ja der Kaffee kalt. Memmen. Nehmt die doch als Blumenkübel!
Sonderpreis: 11€! 15 Tassen sind schon weg! Greifen Sie zu! Jetzt!
Ah jo. Da könnte ich jetzt weit ausholen, mich Evangelist oder sonstwas nennen und anschließend sowas erzählen wie: Microblogging is the new Jesus. Oder: Twitterpower wird die Welt verändern. Oder: Schaut euch die Socialmedialen an, wie sie gerade das System verändern; (Ach was: revolutionieren!). Oder: Die Bürger des Irans wären noch schlechter dran, gäbe es kein Twitter und die entsprechende Hardware. Oder: Ich sehe die People-Power in der modernen globalen technisierten Vernetzung. Oder: Das Netz wird uns alle retten (Tatsächlich wird uns das Netz eines Tages auslöschen/aufnehmen, aber das wissen ja eh schon Alle). Oder: Realtime-Web, Lifestreaming und Microblogging wird den Multi-Konzernen, verkorksten ThinkTanks und korrupten Regierungsknechten noch mal zeigen wo der Hammer hängt!
Könnte ich. Lieber mach ich’s aber so: Pingwire streamt (fast) in Echtzeit all‘ die Bilder, die bei Twitpic hochgeladen werden.
Ja, Fein! Da ist wohl irgendein Otaku aus Osaka völlig durchgedreht. Denn da sitzt die Company, die dieses wunderhübsche Gefährt vertreibt. 1 Million Yen, 4,4 PS, Nitro-Sprit, ordentlich Kompression; man kennt das ja. Ich zitiere den Google-Übersetzungsbot (die dumme Sau):
Der Geruch und der Klang von heißer Luft, kann man als echte Erlebnis.
Ja, der Bot hat das letzte Wort verschluckt. So wird‘ s uns allen mal ergehen. SchluckUndWeg.
…so lange fahren wir bunte Düsenfahrräder. Ist ja auch schön.
Wir werden verarscht! Und dann noch von der Automobilindustrie! Wer hätte das gedacht? Vorab: Ja, auch ich (der mit dem Solar-Auto) habe ein Herz, für sorgengeplagte Familienväter aus dem Ruhrgebiet (Opel). Ja, auch ich fahre ein wenig Öko-taugliches Fahrzeug. Ja, auch ich verstehe den Sinn der "System/Strukturrelevanz".
Wenn ich dann aber (schon wieder) erfahre (erfahren muss), dass wir alle schon längst mit Windkraft-Mobilen durch die Gegend düsen könnten…wären da nicht ein paar kapitalgeile Lobbyisten im Weg gewesen…dann krieg‘ ich das kalte Kotzen und muss dem Bochumer Sorgenpapa doch noch mal sagen: Ja, dein Job ist in Gefahr. Und: Da ist dein Chef dran Schuld. Was also willst DU jetzt mit MEINEN Steuergeldern? Soll er’s doch bezahlen; er hat schließlich jahrelang genug eingefahren.
…hart..und unfair. So geht das. Das macht die Doku "Who killed the electric car?" aber trotzdem nicht weniger interessant. Man erfährt darin so Einiges über den Verbleib des lang angepriesenen Elektro-Cars. Wer hätte gedacht, dass die (viel zu) reichen Automagnaten und Airbag-Manager uns schlicht aus kapitalistischem Eigennutz den Zugang zu dieser vielversprechenden Technologie verwehrt haben?
Spitze! Ich konnte mir die Doku gerade nur ein Stück ansehen (bis zu dem Kerl, der sich motion-tracken lässt und dann als Frau im Cyberspace wieder auftaucht – Geschlechtsumwandlung 2.0?) Das was ich sah, war zwar nix wirklich brandneues, faszinieren konnte es mich aber dennoch. Schon die Wörter "digitale Utopien" lassen mein Herzchen höher schlagen. Auch weil ich mir schon das Eine oder Andere mal selber so ein Digital Utopia zurecht gedacht habe. Allerdings sehen meine Utopien wohl etwas düsterer aus, als die, die in der Doku abgehandelt werden (Ist’s dann noch Utopie? Nach meinen Begrifflichkeiten schon;)
Meine nächste – ganz persönliche – virtuelle Utopie wird wohl SWTOR werden. Weil: Mit Second Life und mir…das wird in diesem Leben nix mehr, denke ich. Mal sehen was noch so geplant ist.