Doktorsblog

...geschrieben am: 22 Mai 2009, Und einsortiert unter: blogs.

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Kotze: Jugendschutz mit Pornowerbung! (friek_mag deckt auf)

Ich beäuge die Beiträge drüben beim friek_magazin nun seit dem Start mit Argusaugen. Und bin schwer angetan von den dort nachzulesenden Texten. Vorab möchte ich sagen: Wie wir alle wissen, sind die wirklichen Schlagzeilen -solche die die Welt bewegen-, auf deutschen / deutschsprachig-geführten Weblogs eher Mangelware. Es gibt natürlich einige wenige Ausnahmen; stimmt schon. Schiele ich jedoch mal über den großen Teich hinüber,…wird mir klar: Da haben wir noch einiges vor uns, Freunde der Ferienfahrt.

Daher finde ich es umso lobenswerter, wenn relativ junge Weblogs dann doch mal was entdecken, was (zwar keine Monster-Headline ist) wirklich und absolut bescheuert – und deshalb -, erwähnenswert ist. Wie gerade beim friek_mag geschehen:

Die Website "jugendschutzprogramm.de" will Kinder und Jugendliche vor dem bösen Interweb beschützen. Und hat direkt auf der Startseite Porno/Erotik-Werbung geschaltet.

Hä? Alles dicht bei euch, Leute? 


5 Kommentare

  1. scal
    22. Mai 2009

    Interessant, sowas sollte selbstverständlich nicht sein. Widerspricht sich irgendwie…

  2. Chris
    23. Mai 2009

    Lächerlich! Über sowas könnt ich mich am frühen Morgen ohne Frühstück im Bauch schon aufregen! Lieber geh ich jetzt mal zum WT und bring den Jugendlichen etwas über Selbstbehauptung und angemessenem Sozialverhalten bei..das nenn ich Jugendschutz! Deine Frau

  3. robert
    23. Mai 2009

    Ich dachte auch zuerst das ist ein Fake, habe extra nochmal nachgefragt.

  4. Chris
    23. Mai 2009

    @Scal: Echt, wieso?
    @Chris: Liebe Ehefrau: Würden sie sich bitte zunächst ausloggen, bevor sie in meinem Namen das Internet vollschreiben!? Danke. Ach: Und recht haben sie auch noch. ;)

    @robert: et komt noch besser,..tippsle jetzt los…

  5. das_Produkt
    24. Mai 2009

    Hmm, ich finde das nicht im geringsten falsch.
    Denn wer soll so ein Angebot denn sponsorn? Die Erotikanbieter sind sich doch im Klaren, dass ihre Angebote nicht für Kinder bestimmt sind. Also unterstützen sie einen Filtern, mit dem Eltern verhindern können, dass ihre Kinder die Seite sehen. Damit vermitteln doch die Erotik-Seiten-Betreiber ihren guten Willen und betonen, wie “seriös” ihr Angebot ist.
    Wie sinnvoll das alles ist, will ich garnicht hinterfragen, aber aus deren Sicht ist das alles ganz logisch.

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