Monthly Archives: April 2009

OP-Pause: Spielen!


Auf dem OP-Tisch liegt derzeit folgender Notfall-Patient: Ein Robitronic "Protos" Offroad Buggy (1/8). Mit diesen Symptomen:

  • Effizienter 4WD Kardanantrieb
  • Kardanwellen an der Vorderachse
  • Leistungsstarker Seilzugstarter Motor 4,6ccm
  • Rot eloxiertes 3mm Aluminium Chassis
  • Komplett einstellbares Aufhängungssystem
  • Komplett kugelgelagert
  • 4 einstellbare Öldruckstoßdämpfer
  • Gekapselter Mittelantrieb
  • Doppeltes Scheibenbremssystem

(hier bitte mal eben ein Tim-Taylor-mäßiges Huarr Huarr-Gegrunze vorstellen)

  • Komplett auseinanderschrauben
  • Freuen
  • Säubern
  • Fetten
  • Und wieder freuen
  • Komplett zusammensetzten
  • Erneut säubern
  • Nochmal freuen

Gut Ding will Weile haben, oder wie man so sagt. Bald geht’s auch hier mit’m Blog und so wieder richtig weiter; muss nur immer weiter schrauben und fetten und schrauben und fetten und…
Huarr Huarr!

Ah: Falls wer "Spots" im Umland von Ehrenfeld kennt… her damit!
Ah: Falls wer mal mitheizen will: Sagt an!


Danke Nils!  …für den Freundschaftspreis und für’n Schrauber-Support!

„o c t o p u s s y IV“ von Kunkka


Ein wirklich sehr verspieltes Portfolio, das von Kunkka. Eine bunt durchgemischte Horde von Fantasy- und Sci-Fi Charakteren wird uns präsentiert. Achtung: Stellenweise sind die Bilder nicht so wirklich save for work. Aber am schönsten sind eh die mit den Raumschiffteilen drauf. Oben sehen wir das Wunderwerk "o c t o p u s s y IV".

Prächtig.


(Eine Kopfnuss für Blogger) Ein ♥ für Blogs


Eine Kopfnuss für Blogger
Ein ♥ für Blogger <- Die Aktion hat sich Kai, der alte Spion ausgedacht. Und ich mag sie. Auch ich werde mitmachen, denn ich hoffe, dass ich der Netzwelt da draußen mal eine oder zwei meiner liebsten Blog-Perlen näher bringen kann. Kai schreibt zu der Aktion:

Seien wir doch mal ehrlich, die deutschsprachige Bloglandschaft steckt seit einiger Zeit in einer Depression

und:

Wir kochen vor allem unser eigenes Süppchen.

und:

Am kommenden Dienstag, den 21.04, veröffentlichen alle, die darauf Lust haben, einen Beitrag mit dem Titel “Ein ♥ für Blogs” in dem sie ihre lesenswerten deutschsprachigen Blogs vorstellen

Ich sage: Okay, Kai. Finde ich eine nette Idee.
Und:
Was soll das bringen? Nee,.., ich bin kein Miesepeter und Schlechtredner; wer hier mitliest der weiß das. Im Sinne der oberflächlichen, netten, kuscheligen und modernen 2.0er – Vernetzung ist das sicherlich eine amüsante Aktion. Allerdings möchte ich folgendes mal eben angemerkt haben: Es kotzt mich dermaßen an!!! Und zwar der Fakt, dass keine Sau (aber auch wirklich keine Sau) mal die Eier in der Butze hat, auch mal etwas kritisches beizutragen. Alle schreien 'se: Hach, wie toll, Hach wie schmusig, Hach Kai, du oller Spion; Kuschelwuschel und so weiter und so fort. Selbst von sonst recht kritisch positionierten Weblogs kommt nix als Lobhudelei. Okay Okay… einige unbequeme Kommentare lassen sich auch unter Kais Beitrag entdecken. Die reichen mir aber nicht. Ohne die Aktion mies machen zu wollen….

  • Bin ich die einzige dumme Sau, die sofort an das Thema Bloggerverband gedacht hat?
  • Bin ich die einzige dumme Sau, die das Geschreie von "Abmahnung! Bitte helft mir!" noch im Kopf hat?
  • Bin ich die einzige dumme Sau, die sich anpisst, dass unsere Top-Blogger nur Kuschelscheiße im Kopf haben und ihre Position und Reputation nicht mal für was sinnvolleres Nutzen?

  • Blogs in der Depression.
  • Eigene Suppen.
  • Ein Herz für Blogs.

-> Mir wird schummerig, ehrlich Leute. Soviel Liebe ist wirklich schmerzhaft.

  • Öffentlichkeitswirksame Blogpostings.
  • Rechtsbeistand für die Nicht-Top-Ten Blogger
  • Lobbyarbeit
  • Und viel viel mehr!

 -> Dafür würde mein Herz doppelt so schnell schlagen.

Noch mal: Nix gegen die Aktion. Nur unkritisch kann ich das einfach nicht betrachten. Erst wenn der Schnee geschmolzen ist, sieht man wo die Kacke liegt. So lange haben wir uns alle lieb und kleben ein  ♥ an unsere digitalen Eingangstüren.

Wundervoll. Ich mach' mit.

Dumme Sau – Ende.

Ukitakumuki

Ukitakumuki ist schon ein echt lustiger Name. Die Ukitakumuki-Bilder sind dagegen eigentlich weniger zum Lachen, als eher zum Staunen geeignet. Da seh‘ ich sogar gerne darüber hinweg, dass Ukitakumuki gerne Terry Pratchett liest. Wer sowas hier in vier Stunden malt, der hat’s einfach drauf.


Tropico 3


Neee, was waren das schöne Zeiten. Als El Doctoré noch seine eigene Insel verwalten durfte. Meutereien, zersäbelte Piratenzungen und echt guter Rum waren sein täglich Brot. Auch bekannt als "Doktor mit Haken", war er der Schrecken eines jeden Seefahrers. Diktatorisch herrschte über seine Bande. Und das alles ohne Internetzensur und mit viel Leidenschaft. Leider sind diese ruhmreichen Zeiten längst vergangen. Gegen Ende des Jahres 2003 lynchte ihn die Meute und er starb einen unrühmlichen Tod.

So geht das.

Die Rede ist von Tropico. Ich habe es geliebt. Gerade ziehe ich mir die Screenshots vom dritten Ableger der Spielserie rein. Und bin Baff. Sieht spitze aus. Ich will Anarchie und Rum und Strand und kein Gesetzt, das Internetseiten verbietet. Ich will es spielen. Jetzt sofort. 


AirPort Express. Musik. W-Lan. Horrorfilm?

Mal was ganz Neues: Der Doktor hilft bei technischen Quälereien und Querulanten. Falls es mal wer irgendwann brauchen kann. Und so. Angenommen ihr habt aus unerklärlichen Gründen so ’ne AirPort-Express-Station rumfliegen. So ein weißes knubbeliges Dingens von Apple. Zum Musikstreamen via W-Lan. (Oder zum an die Wand klatschen)

Also:

  • Ihr wollt mir der AirPort Express-Kiste kabellos Musik irgendwohin streamen? (Am liebsten direkt in die Badewanne?)
  • Ihr wollt die Apple AirPort Express-Kiste als Client in euer bestehendes W-Lan-Netz einbauen?

Nichts leichter als das. Bei Apple steht:

Dazu schließen Sie lediglich eine AirPort Express Basisstation an eine Steckdose in der Nähe Ihrer Lautsprecher an und verbinden sie mit einem Audiokabel.

Ich hab‘ auch gedacht: AirPort Express  kaufen, einstöpseln und los. Ein schlechter Witz, das. Hier erzähle ich nun mal ein bisschen, wie es wirklich funktioniert….

  • Die AirPort-Kiste resetten / den Auslieferungszustand herstellen. Dazu den Mini-Reset-Knopf an der Kiste während des einsteckens etwa 5-10 Sek. eindrücken)
  • Die MAC-Adresse der AirPort-Kiste in den WLAN Router einhacken. (Steht auf der Kiste drauf, die Adresse. In die Konfig. des Router kommt ihr standardmäßig über euren Browser: http://192.168.2.1/ )
  • Die exakten Sicherheitseinstellungen des Routers werden notiert. (WPA, etc)
  • Die AirPort-Kiste via Kabel mit dem Router verbinden
  • Erst jetzt die Airport-Software installieren und starten
  • Unter den Internet-TCP/IP-Einstellungen wird nun der Kiste eine IP-Adresse verpasst, die im gleichen IP-Bereich wie der Router liegt. (192.168.2.1. bis 192.168..X.X)
  • In den TCP/IP-Einstellungen wird nun die IP-Adresse des Routers eintragen. (Standard: 192.168.2.1)
  • Nun bekommt die Kiste noch einen Netzwerknamen (Bei mir: Badesack)
  • Nun werden noch die eben notierten Sicherheitseinstellungen eingehackt plus Kennwort des Routers (Standards könnten sein: 0000 oder admin)
  • Nun kann die Kiste vom LAN-Kabel getrennt – und in eine Steckdose gesteckt -, werden.
  • Währenddessen kann man den Rechner ruhig mal neu starten.
  • Dann die Airport-Software wieder starten.
  • Dort nun "in vorhandenes Netzwerk einbasteln" (oder so ähnlich) auswählen.
  • Nun noch in iTunes rechts unten die Einstellungen für "mehrere Lautsprecher" auswählen.
  • Das wars. Musik im Bad

Dazu schließen Sie lediglich eine AirPort Express Basisstation an eine Steckdose in der Nähe Ihrer Lautsprecher an und verbinden sie mit einem Audiokabel.

Fast.

FullFailApple, oder wie sagt man da?

Jetzt kann ich mit meinem Telefon meine Badezimmermusik steuern. Und das sogar aus dem Keller. Ohne hinzugucken. Und total besoffen.

Voll Cyberpunk.


  • Fragt nicht wie lange ich an der weißen Scheiße rumgebrasselt habe!
  • Und: Vielen Dank an Stargate aus dem Apfeltalk-Forum!

Georg Grie


Georg Grie macht sehr sterile Bilder. Mit Leben drinne. Wie das geht? Ich habe keine Ahnung. Zuerst dachte ich: Nee,…nicht wieder so ein steriler 3D-Grafik-Der-90er-Jahre-Look. Dann entdeckte ich den Steampunk in den Bildern. Denn der steckt definitiv drinne. Irgendwie hat er’s auch mit Schiffen und Kathedralen und so. Ziemlich düster ist seine Galerie auch. Der Ausschnitt da oben ist schon richtig fröhlich. Alles in allem: Ziemlich verwirrend die Bilder. Aber schön.

Kleine Anmerkung: Die Website erschlägt die Kunstwerke.
Und: Georg! Sorry for cutting off your picture! Here are your credits ->


-> Hier geht es zu Georg Grie’s deftiger Webpräsenz: neosurrealismart.com

Piratenpack!?


Ich steh‘ dann also eben so im Tabakladen rum. Um Tabakwaren zu erwerben. Da steht vor mir dann ein Herr, der zu dem Tabakwarenhändler sagt: "Unbegreiflich, sowas."  Gemeint waren die Piraten. Die afrikanischen Piraten (die wie Schreckgespenster plötzlich durch die Medien geistern. Sind bestimmt vom Himmel gefallen. Sowas.) bzw. deren Entführung eines US-Kapitäns. Ich denke: Unbegreiflich, dass der Herr hier vor mir eine solche Entführung als unbegreiflich empfindet. Da sind so Momente,…wo ich dann doch Tabak kaufe und von dannen ziehe. Jeder hat so seinen Mikrokosmos. Warum ich sowas über wildfremde Menschen denke? Weil ich lesen kann? Weil ich denken kann? Weil ich grundsätzlich kritisch bin und mich gerne informiere? Tscha….da könnte ich nun weit ausholen. Tu‘ ich aber nicht;

Denn:

Fritz schreibt zu Thema "Piraten: Küstenwache und Volkshelden" folgende Zeilen:

Mutmasslich von der italienischen Mafia bezahlte Mülltransportschiffe laden Fässer mit Schwermetallabfällen (Blei, Kadmium, Quecksilber) oder radioaktives Material aus europäischen Krankenhäuser direkt vor der Küste ab.

und:

Kein Wunder also, dass 70 Prozent der somalischen Einwohner bei einer Umfrage der unabhängigen nationalen Newswebsite WardheerNews die “Piraten” als inoffizielle Küstenwache und Volkshelden betrachten: Sie fordern wenigstens etwas von den fremden Ausbeutern zurück.

Die afrikanischen Mädels und Jungs haben mal so richtig fett die Schnauze voll.
Unbegreiflich.
Tscha.


Spider’s Cat


Wenn es sowas wie ’ne Comic-Katze gibt, dann isses ja wohl die die hier. Garfield und so. Tss. Pack da. Spiders Katze ist  drogenabhängig, sexistisch, schizophren, raffgierig, hässlich, ekelhaft und unglaublich sympathisch. Und die kann man sich für nur keine Ahnung wie viele Dollar nach Hause holen. Auf Leinwand.

Mir persönlich fehlt der Kippenrevolver; wär aber trotzdem was für unser Badezimmer.


Print kaufen: icarus126.deviantart.com

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