Jun 29 2008

Der Morgen nach der Hochzeitsnacht: Radioaktive Zahnpasta

Chris

 Reinigend  ·  Keimtötend  ·  Refrischend

Herrlich:

Durch ihre radioaktive Strahlung steigert sie die Abwehrkräfte von Zahn u. Zahnfleisch. Die Zellen werden mit neuer Lebensenergie geladen, die Bakterien ihrer zerstörenden Wirksamkeit gehemmt. Daher die vorzügliche Vorbeugungs- und Heilwirkung bei Zahnfleischerkrankungen. Poliert den Schmelz aufs Schonendste weiß und glänzend. Hindert Zahnsteinansatz Schäumt herrlich, schmeckt neuartig, angenehm, mild u. erfrischend.Ausgiebig im Gebrauch.

Sachen gabs, die gabs gar nicht!

entdeckt auf: planetdamage.com hier die ausführliche Produktbeschreibung: orau.org


Ich möchte mich auf diesem Wege noch mal für alle lieben Wünsche bedanken die die neu gegründete Familie Heil erreicht haben! 

Danke Leute! Ihr seit toll!

Ich kann eins sagen: Ich habe mich in meinem Leben noch nie so komplett gefühlt! Ich würds glatt noch mal machen! ;)


Da machts auch nix das mir Gestern meine Platte abgeraucht ist. Wo a-l-l-e-s drauf war. Ja. Alles.
ARGH! Falls ich irgendwas irgendwie vergessen sollte….ich wars nicht. Sondern die schrottige Drecksplatte hier! GRRR!


Jun 26 2008

So. Nu isses soweit: Wir gehen uns mal ein bisschen verheiraten lassen! ;)

Chris


Wer hätte das gedacht? Ich nicht….. ;)
Lovepic: cc/flickr/Lin Pernille


Jun 24 2008

Jinyoung Shin – Dünne Kunst!

Chris

Filigrane Gestalten, die Jinyoung Shin so kreiert. Durchweg sind alle Kunstwerke mit recht dürren Halb-Menschen ausstaffiert. Der Faszination tut dies keinen Abbruch. Irgendwie so zerbrechlich und trotzdem voller Power; die ham schon was. Schön bunt sind sie dazu. Die perspektivischen Spielereien unterstreichen den "Broken"-Look .

Ich halte Shin für einen großen Künstler eine große Künstlerin.  Mehr der dürren Kunstwerke gibt es auf seiner Website zu entdecken: dadaly.net


Jun 24 2008

Fred Einaudi – Schönfies

Chris

Etwas makaber. Etwas ranzig. Trotzdem irgendwie flashig. "The Paintings of Fred Einaudi" finden sich alle hier auf seinem Blogspot -> fredeinaudi.blogspot

Zapfsäulen im apokalyptischen Bonn! Toll.


Jun 23 2008

Da soll noch mal jemand sagen ich wäre eine Apokalypsen-Sau!

Chris


Ehrlich! Das meine Beiträge nicht immer von rosa-puh-puh-Optimismus geschwängert sein mögen, gebe ich unumwunden zu. Folgender Kommentar auf Telepolis zum Thema CERN / Urknall / Armageddon / "Wer hat Angst vorm schwarzen Loch?" zeigt mir jedoch das ich nicht das giftigste Nachtschattengewächs unter der Sonne bin:

Das gleiche Experiment, dass die Natur hier durchzieht, veranstaltet
sie auch woanders oder hat es schon gemacht, da bin ich mir sicher.
Und wenn eines klar ist, dann dass es HIER gescheitert ist. Es
gab/gibt sicherlich einige Besonderheiten, aber nichts, was sich
lohnen würde auf anderen Planeten zu etablieren. 
Auch nicht die Wissenschaft, die nur dem Ziel dient, der Zivilisation
(also dem Vernichten der Natur) zu dienen.
Evolution mit der Auswahl durch natürliche Selektion ist zum
Scheitern verurteilt, wenn Intelligenz (ganz wertfrei gesagt) auf dem
Plan tritt. Ob das Vernichten der Lebensgrundlagen durch
Umweltverschmutzung/-zerstörung, Hunger und Kriege noch ein paar
Jahre dauert oder das Beenden des Experimentes sofort passiert, ist
da egal. Für die Natur, selbstverständlich nicht für den einzelnen
Menschen. 
Die Frage ist ob die Intelligenz genügend Objektivität schafft um dem
Menschen klar zu machen, dass er Bestandteil eines gescheiterten
Experimentes ist, welches  weder fortgeführt noch andereswo in dieser
Form wiederholt werden sollte.

Also ehrlich. Bei aller Frustration: So düster würde ich den Menschen und seine Mutter-Erde nicht nachzeichnen. Never. Das wir sicher nicht der Gipfel der Evolution sind, und sicherlich auch nicht wichtiger als sonstwas in unserer großartigen Biosphäre, ist mal klar. Ich bin auch kein 100% Befürworter der Extropianer; wohl fasziniert mich die Vorstellung der Expansion, speziell auf die Ausbreitung der Gattung Mensch in den weiten des Alls gemünzt.

Lieber p_Kater: Wenn ich mir aus dem All geschossene Bilder unseres Planeten ansehe bekomme ich ein wohliges Gefühl in der Magengegend. Nicht weil ich uns für einzigartig halte. Nicht weil der Mensch ein ach-so-tolles Alien ist. Nicht weil ich die Farbe blau so schön finde.
Sondern weil ich ein Mensch bin. Und ein Menschenfreund!
Was bedeutet denn bitteschön

 "die Wissenschaft, die nur dem Ziel dient, der Zivilisation (also dem Vernichten der Natur) zu dienen"

???
Nun. Ich hoffe auf eine aufklärende Antwort des p_Katers. Meine "Gegendarstellung" habe ich jedenfalls vorgetragen. Hier und drüben bei Telepolis.  Natürlich könnte ich jetzt eine Ganze Armada von Radikalen auf den Plan rufen, würde ich schreiben: "Ich habe keine Ahnung ob die Polkappen wirklich schmelzen. Ich war schließlich nie da!"

Könnte….wie gesagt, könnte! Will ich aber nicht. Vor lauter Angst und Unwissenheit halte ich mich lieber geschlossen. Was auch manch anderem gut getan hätte. Menschen die schreiben: "Da bin ich mir sicher" sind mir schon grundsätzlich suspekt. (Und dann noch zu diesem Thema!)


Da soll noch mal wer sagen ich würde schwarzmalen und Panik verbreiten. (Wortlaut 1:1 aus eine E-Mail entnommen!)
Ich mach doch nur Spaß!  Die Nasa rettet nicht nur die Welt! Ist doch wohl klar! ;)

Hier der Link zu dem (im übrigen super geschriebenen) Telepolis-Artikel, Kommentarschlacht inklusive: heise.de


Jun 21 2008

Des Doktors Junggesellenabschied. Heute. Hui.

Chris

Der Spaß ist dann vorbei:

Danach geht der Spaß erst richtig los!


Jun 20 2008

Review: Alone in the Dark 5- Da tappste im Dunkeln….

Chris

…und packst dir an den Kopf!

Außen Hui innen Pfui. Mit diesem Satz würde ich das Review gerne beginnen. Und könnte damit auch schließen.

Als bekannt wurde das die Spiele-Reihe "Alone in the Dark" die auf dem von H. P. Lovecraft erdachten Cthulhu-Mythos basiert, fortgesetzt wird, setzte sicher nicht nur ich große Hoffnungen in die Fortsetzung der Geschichte. Gruselig und schauerlich waren die Vorgänger; einmalige Spiele in einem tollen Setting. Nun also zum ungruseligem Teil 5…..


Wie man den Gruselfaktor in Grund und Boden stampft? Das ist leicht: Zeige dem Interessierten GruselSpiel-Gamer schon in den ersten 2. Minuten des Abenteuers ein paar überirdischen Kräfte in Form einer aufreißenden Mauer durch die "irgendwas Mysteriöses" hindurchsaust, und lasse schon kurz darauf den ersten Protagonisten von "irgendetwas Mysteriösem" im Boden verschwinden.

Lesen mag sich das Ganze ja nicht mal sooo unspannend. Wenn dies aber dermaßen offensichtlich geschieht (Boden Platz auf, NPC jault jämmerlich, wird in den Boden gezogen und guckt dabei nicht mal mit schmerzverzerrtem Gesicht, sondern eher wie ein Milchbrötchen) das einem jegliches Gruselfeeling abhanden kommt….dann haben die Macher eindeutig etwas falsch gemacht.

Nehmt mal Silent Hill oder auch Condemned. Nehmt das grandiose Prey. Die Sounds. Die Lichter. Da können alle drei Games "Alone in the Dark" nicht schlagen; lässt man sich nur von der Optik leiten dann ist "Alone in the Dark" ein echtes Highlight! So schön bin ich noch nie durch ein in sich zusammenbrechendes New York gedüst! Einfach toll!

Nimmt man die o.g  Games, und urteilt nach dem was wirklich zählt, nämlich der Gruselfaktor in Kombination mit dem Spielspaß…. sieht "Alone in the Dark" sehr sehr alt aus. Steinalt.
Bei Prey hab ich mich fast vollgenässt als ich mich vor meinem eigenen Schatten erschreckte. In Silent Hill traute ich mich manchmal nur zögerlich um die nächste Häuserecke zu spinksen, und Condemned trumpfte (streckenweise) mit einer unfassbar dichten Atmosphäre auf.

In "Alone in the Dark" sehe ich nach gefühlten 3,5 Minuten die Erste Monster-Fresse zum reinhauen. Nein, ohne Schockeffekt. Der steht einfach da. "Bäääh, ich bin böse und gruselig" <- Evtl. hätte da ein Hinweisschild mehr Effekt gehabt als eine lieblos hingerotzte Cut-Szene!
Pfui!
Ok,..den ersten Schock das es keinen Schock gibt überwunden: Hauen wir den blöden Zombie eben mal flott um, gucken wir was noch kommt….Argh! Moment. Kurz umhauen ist nicht: Der erste Kampf dauert (wieder gefühlte) 5 Minuten. Das Grauen wird aus jedem erdenklichen Blickwinkel nahezu perfekt ausgeleuchtet….damit du auch ja nachher keinen Schreck mehr bekommst, falls dir mal wieder eine solche Fratze auf den Screen springt.


Ich hatte das Inventar welches im Spiel zum Einsatz kommt schon mal lobend erwähnt, lehnte mich gar aus dem Fenster und sah "das beste Inventar, ever" schon in das fertige Spiel implementiert. – Pustekuchen.

Wie so oft sieht die Realität anders aus als Youtube es vorgaukeln wollte: Grott-en-schlecht. Erstmal klappt das nicht so wirklich flüssig mit dem Auswählen der Gegenstände (Kombination: Eisspray+Feuerzeug, netter Flame-Effekt) und dann muss ich das rumgehackele auch noch "live" erledigen: Die fiesen Zombie-Mützen haben schon ihre Klauen in meine Aorta genagelt,…und ich such’, – na klar, in aller Ruhe, wie der letzte Volldepp – in meinen Manteltaschen nach ner Wumme rum.

Ganz.
Großes.
Kino.

Ein Pausenmodus wäre toll gewesen. Ich denke nicht das dies programmiertechnisch eine allzu Große Hürde gewesen wäre!?

Weiter:
Das Trail & Error Prinzip an sich ist ja gar nix schlimmes. Muss ich aber ca. 24x durch die selbe Szenerie eiern, ödet es einfach nur noch an, killt den Spielspaß und lässt mich Haare raufend zu den Göttern der Gamesentwickler beten; sie mögen doch künftig sämtliche Gehirne der Eden-studios mit ein ganz klein wenig Kreativität ausstatten.

Schön, das man sich solche Gedanken über die Kombination "Physik & Videospiel" gemacht hat: Zu Beginn knistert ein Stromkabel an einem Drahtzaun herum: Unser Held schwingt sich mittels einer Indiana Jones-artigen Peitsche von einem Dach herab, und schiebt mittels Seitwärts-Bewegungen dieses gefährliche Stromkabel weit von sich weg, um somit die Passage meistern zu können.

Nicht schlecht gemacht, ehrlich, sieht auch noch toll aus und hört sich auch so an.
Aber: Das Spiel ist genau so linear wie alle Teile vorher. Darüber täuschen auch nicht die 1-2 (physikalischen) Lösungsvarianten hinweg, die einem das Spiel passend zur jeweiligen Situation vorschlägt: Es ist und bleibt ein Sprint von A nach B.



Syncro….lassen wir das besser. Oder auch nicht:
Die Stimmen klingen wie ein 6-jähriges Emo-Kid auf einem Onkelz Konzert: Gar nicht. Glücklicherweise haben auch die Englischen-Sprachfiles auf der DVD Platz gefunden, und somit lassen sich die (nebenbei bemerkt: dämlich flachen) Dialoge im Originalen, -und sehr viel authentischerem- Sound, anhören.

Die orchestrale Untermalung ist Top. Da gibt es nichts zu meckern.
Fast: Leider passt das TamTam nicht immer zu den Situationen die einem die Bilder vermitteln möchten: Da stehste da ca. 2 Minuten wie ein Stein vor der Wand, nix regt sich, du starrst einfach nur die olle Raufasertapete an, (Die übrigens mittels wunderschöner Texturen simuliert wird) und plötzlich geht eine Musik los die jeden Soundtrack eines Spielberg Films alt aussehen lässt.
Warum?
Das werden wir nie erfahren. Einen Wand-Geist konnte ich jedenfalls nicht entdecken.
Bzw. schon. Aber nicht in dieser Wand.


Zu erwähnen wäre noch das ungewöhnliche Speichersystem. So lässt sich mit einem DVD-ähnlichem Menü das Spiel sogar vorspulen: Die Endsequenz lässt sich allerdings nur nach erreichen eines Mindest-Spieleinsatzes ansehen.
Angeblich soll dieses System zum "Fertig-spielen" animieren.
!?
Nun: Habe ich ein tolles Game auf dem Schirm, bin ich der Letzte der wegen einem kniffeligem Rätsel oder auch einem unausbalancierten Endgegner dann die Lust verliert. Da muss man halt durch. Also sehe ich dieses neuartige Speichersystem als Zweischneidiges Schwert: Wissen die Entwickler das Sie Murks gebaut haben, und geben einem damit die Möglichkeit den Murks zu überspringen? Man weiß es nicht…..

Hier mal die Tops und Flops von "Alone in the Dark (5)":

Top:

  • Eine absolut hochklassige Atmosphäre kommt auf (manchmal)
  • Eine absolut großartige State-of-the-Art Grafik (die oft ruckelt)
  • Nette Physik-Spielereien
  • Ein Soundtrack der begeistert (und oft nicht so recht passen will)
  • Tolles Feuer: sieht toll aus, und brutzelt auch so
  • Tolles Central-Park Szenario
  • Nette Minigames
  • Oft frustige Steuerung

Flop:

  • AtmosphärenKiller durch Trail& Error-System
  • Grafikruckler und eine oft bescheidene Kameraführung
  • Frustmomente durch hohen Schwierigkeitsgrad
  • Grottenschlechte Synchronisation
  • Eine K.I die dümmer ist als Graubrot
  • Musikuntermalung die (so gut wie) nie passt
  • Nervige Zombies
  • Nerviges Entsorgen dieser

Sollte ich eine prozentuale Wertung abgeben….? (Hab ich ja bei Mass Effect auch so gemacht.) Ok: Die tolle Optik kann das Spiel grade so aus dem 60er Bereich rausreißen:

70%

Fazit:
"Alone in the Dark" ist ein liebloser Nachfolger der vorangegangenen Teile mit wenigen Innovationen. Wenn auch ein abwechslungsreiches Gameplay sowie die grandiose Optik für einige Stunden durchaus zu fesseln wissen.
Auch das Recht innovative und nett gemachte "Was bisher geschah"-Feature, welches einem beim Laden des letzten Spielstandes präsentiert wird, reißts nicht mehr rum!

Nach der X-ten wiederholten Zombieschlacht reicht die Scheibe dann nicht mal mehr zur Abwehr von kreuzendem Wild an Schnellstraßen (Besser: Zur Abwehr von kreuzenden Schnellstraßen in Waldgebieten mit Wildtieren)

 -> Nicht mal Bambi hätte davor Angst gehabt!

Teil 6 kauf ich nicht, und Teil 5 ist schon wieder verkauft.
(gespielt wurde übrigens die 360er Version)


Jun 19 2008

Baby, wir verschieben die Hochzeit! 2011-Space Wedding!

Chris

Die japanische Firma / Website spacewedding.jp bietet heiratswilligen ab dem Jahre 2011 ein Hochzeit-Arrangement in Luftiger Höhe an: Eine Stunde muss ausreichen um in 100 Kilometern Höhe die Trauung zu vollziehen. Ab dem 1. Juli 2008 werden Vorbestellungen angenommen und die Kosten für den Trip ins All belaufen sich auf schlappe 2 Millionen Euro, inklusive einer 4-tägigen "Fit-For-Space" Ausbildung. Ein Hochzeitsbild sowie ein Livestream zum Planeten Erde ist ebenfalls inkludiert.

Dolles Ding! Naja, ob ich jetzt spekulativ meine/unsere Hochzeit, die für nächste Woche ansteht, absage,….bei aller Begeisterung fehlt mir die Geduld und die finanziellen Mittel um mich auf so ne Space-Wedding einzulassen.

Naja, wer weiß. Vielleicht kommt ja trotzdem auch bei uns ein wenig extraterristisches Feeling auf: Immerhin wird gegrillt.

Was, so entnahm ich dem einen oder anderen skeptischen Blick, für manch’ Trauwilligen schon außerirdisch genug zu sein scheint:

"Wie? Kein 3 Gänge Menü?"
"Nein! Bratwurst mit Ketchup!"

Ok,…etwas Lamm wirds auch geben…hach’ ich freu mich! ;)))
entdeckt auf: futurismic.com
SpaceWedding-Paar: CC/Flickr/ RG Photo

Update: